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50 Cent unterstützt homosexuelle Obdachlose


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50 Cent ist ein Rapper, wie er im Buche steht: Dicke Muskeln, unübersehbare Klunker, Narben, Tattoowierungen. Ein knallharter Typ eben. Und getreu diesem Image sind auch die Lieder des Musikers. „Candy Shop“ ist ein Paradebeispiel für den vermeintlichen Frauenmagneten. Textzeilen wie „I’ll take you to the candy shop/I’ll let you lick the lollipop/Go ‚head girl, don’t you stop/Keep going ‚til you hit the spot (woah)“ zeigen deutlich, welche Vorstellungen 50 Cent von zwischenmenschlichen Beziehungen hat.

Dazu passen auch einige homophobe Kommentare, mit denen der Rapper in den vergangenen Jahren vermehrt von sich Reden machte. Doch seit dem Coming Out von Musikerkollege Frank Ocean besann sich der „Get Rich Or Die Tryin“-Sänger eines Besseren. Und nun zeigt er Flagge gegen Homophobie.

Im Rahmen der von Cyndi Lauper initiierten Benefizveranstaltung „Cyndi Lauper & Friends: Home for the Holidays“ tritt 50 Cent in New York auf, um sich für schwul-lesbische Kinder einzusetzen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung von zu Hause fliehen mussten und nun obdachlos sind. Neben dem Rapper sammeln außerdem Sufjan Stevens, STRFKR, Salt-N-Pepa, Emily West, Liv Warfield und Natalie Maines (Dixie Chicks) Geld für die betroffenen Jugendlichen.

Wie erfrischend, dass auch Rapper alte Klischees durchbrechen und für mehr Mitmenschlichkeit eintreten können.


20. April 1992: Queen und das spektakuläre Tribute-Konzert für Freddie Mercury und „Aids Awareness“

Bei den Brit Awards im Februar 1992 machte Queen-Gitarrist Brian May eine Ankündigung: Am 20. April soll es ein Gedenkkonzert für den verstorbenen Freddie Mercury geben. "Wir hoffen", sagte May dem Publikum, "viele von euch da zu sehen." Keine Frage: Nach drei Stunden waren alle 72.000 Karten für den Gig im Londoner Wembley Stadium verkauft. Bis heute ist "A Concert for Life: The Freddie Mercury Tribute Concert" das größte Konzert, das jemals für einen toten Musiker stattfand. Mit einigen bewegenden Reden: Nie zuvor, und niemals wieder danach sollte über die Krankheit Aids vor einem derart großen Live-Publikum gesprochen werden. Könnte…
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