Lucy Kitchen

„In The Low Light“

Make My Day (VÖ: 27.2.)

Wasserklarer UK-Folk zwischen Trauer und Freude.

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Die Singer Songwriterin aus der südenglischen Grafschaft Hampshire hat eine traurige Mission: Sie verarbeitet den Tod ihres Mannes im Oktober 2022. Bereits die elegische Single „The Boatman“ beendete ihre Drum’n’Bass Ausflüge, hin zu einem reduzierten Folk Sound. Tradition im Stile von 1970er Heroine Sandy Denny. Klar wie Quellwasser. Joni Mitchell, Shawn Colvin und Nanci Griffith zählen zu ihren Favoriten.

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„September’s Come“ oder „In My Corner“ entfalten sich behutsam: Aus sparsamen, intimen Strophen erwächst ein Finale, das sich langsam öffnet und dann leuchtet, auch dank der Bandbegleitung. „The Boatman“ kommt mit Vogelgesang und patinierter Hammondorgel daher. Volkslieder, durchzogen von eigentümlicher Trotz Energie. Trauerlieder auch, die sich einem Verstummen widersetzen. Inmitten der Schwere blitzen Momente von Dankbarkeit und leiser Freude auf. Ein zurückhaltendes Album, getragen von stiller Resilienz.

Diese Review erscheint im Rolling Stone Magazin 3/2026.