Kid Rock dreht eine Runde im Militärhubschrauber und spricht im Pentagon
Der Sänger und Rapper und die aktuelle Regierung verlängerten Kids jüngsten Hubschrauber-Skandal mit einem Fototermin am Montag.
Nur einen Monat nachdem ein Paar US-Armee-Kampfhubschrauber einen Tiefflug über sein Anwesen in der Nähe von Nashville absolviert hatte, stieg Kid Rock am Montag selbst in einen Apache-Kampfhubschrauber und hob ab.
Rock bestieg den Chopper bei einem Besuch auf Fort Belvoir in Virginia, wo ihn Verteidigungsminister Pete Hegseth begleitete. Der frühere Fox-News-Moderator bezeichnete Rock in einem Social-Media-Post als „Patrioten und großen Unterstützer unserer Truppen“ – dazu postete er ein Foto, das ihn und den Rapper-Sänger vor einem Hubschrauber zeigt. Rocks Flug in der AH-64, der laut der Military Air Tracking Alliance rund zehn Minuten dauerte, wurde für seine bevorstehende „Freedom 250“-Konzerttour gefilmt. Bei früheren Kid-Rock-Touren eröffnete er seine Shows mit einer vorab aufgezeichneten Botschaft von Präsident Trump.
„Robert ‚Kid Rock‘ Ritchie nahm an mehreren Begegnungen mit Soldaten teil und drehte Videos für den Memorial Day, Amerikas 250. Geburtstag sowie für seine Freedom-250-Tour“, erklärte Pentagon-Sprecher Sean Parnell gegenüber NPR.
Tour mit Gegenwind
Rocks Freedom-250-Tour startet am Freitag in Dallas, Texas. Am Samstag tritt er beim parallel laufenden Rock-the-Country-Festival auf, das Künstler wie Jason Aldean versammelt und in Bellville, Texas, beginnt. Die Tour hat bereits einige Rückschläge einstecken müssen: Bands wie Shinedown und Künstlerinnen wie Carter Faith sind abgesprungen, außerdem wurden Termine abgesagt.
Rocks erste Begegnung mit den Hubschraubern – ein virales Video, in dem er die Maschinen salutiert, während sie über sein Haus kreisen – hatte online für Empörung gesorgt und zur Suspendierung der Piloten geführt. Fast unmittelbar danach hob Hegseth die Suspendierungen jedoch wieder auf. „Keine Strafe. Keine Untersuchung. Weitermachen, Patrioten“, schrieb er auf Social Media.
Neben dem Hubschrauber-Fototermin veröffentlichte Hegseth ein weiteres Bild, das Rock beim Pentagon zeigt, wo er vor Soldaten sprach – rund 30 Kilometer von Fort Belvoir entfernt. Worüber Rock im Hauptquartier des Verteidigungsministeriums gesprochen hat, wurde nicht bekannt.