Exklusiv: Peter Frampton blickt auf die Frampton-Mania und ihre Folgen zurück

„Frampton“ zeigt neue Interviews mit dem Gitarristen selbst sowie Tom Morello, Kate Hudson, Ringo Starr, Sheryl Crow, Bill Wyman und Alice Cooper.

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Im Jahr 1976 gab es keinen größeren Rockstar auf der Welt als Peter Frampton. Sein Konzertalbum „Frampton Comes Alive!“ verbrachte in jenem Jahr zehn Wochen an der Spitze der „Billboard“-Charts, und Frampton verkaufte mehr Platten als Led Zeppelin, Fleetwood Mac, die Rolling Stones, Wings und jede andere Band der Hitlisten.

Doch daran anzuknüpfen war schlicht unmöglich – und gut ein Jahrzehnt später fand er sich als Mitglied von David Bowies Begleitband wieder, weil seine Solokarriere vollständig ins Stocken geraten war. In den Neunzigern etablierte er sich jedoch erneut als zugkräftiger Live-Act und spielt bis heute, auch wenn ihn die Muskelerkrankung Einschlusskörpermyositis zunehmend ausbremst.

Eine außergewöhnliche Rock-&-Roll-Geschichte über Ausdauer und Überleben – und genau diese erzählt die neue Dokumentation „Frampton“, die von seinem langjährigen Bandleader Rob Arthur inszeniert wurde. Der Film feiert am 4. Juni beim Tribeca Festival Premiere, der Trailer ist exklusiv bei ROLLING STONE zu sehen.

Cameron Crowes Urteil

„Er war derjenige, der mit einer Rakete dorthin flog, wo noch keine Rakete gewesen war“, sagt Cameron Crowe im Trailer. „Das hier ist der Gipfel des Rock.“

Der Film versammelt außerdem Interviews mit Tom Morello, Kate Hudson, Ringo Starr, Sheryl Crow, Bill Wyman, Tommy Shaw, Alice Cooper, Herb Alpert, Roger Daltrey, Chris Lord-Alge, Mary Lindes, Nancy Wilson, Julian Frampton, Mia Frampton, Jade Frampton, Rob Arthur – und natürlich Peter Frampton persönlich.

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2019 sprach Frampton mit ROLLING STONE über die langanhaltenden Folgen, die „Frampton Comes Alive!“ für seine Karriere hatte. „Es ist ein Phänomen: Wenn etwas aus welchem Grund auch immer so groß wird und das weltweit, dann ist es allgegenwärtig, bis man an den Punkt kommt, wo man es nicht mehr hören kann“, sagte er. „Ich glaube wirklich, dass wir diesen Punkt erreicht haben. Und dabei hätte ich früher alles dafür gegeben, mich im Radio zu hören – und dann kam der Moment, wo ich dachte: ‚Ich wünschte, sie würden mich nicht so oft spielen.’“

Premiere beim Tribeca Festival

Frampton ist seit November 2025 nicht mehr auf Tour und hat derzeit keine Konzerte geplant. Beim Tribeca Festival wird er jedoch persönlich zur Filmpremiere erscheinen. Tickets für die Vorführung sind über die Website des Festivals erhältlich.

Andy Greene schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil