Shakira wehrt sich gegen gefälschte Wahlkampfbilder in Kolumbien

„Ich unterstütze keinen Kandidaten und habe die Verwendung meines Bildes in keiner Kampagne autorisiert“, erklärte die Sängerin.

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Shakira stellt klar, dass sie „keinen Kandidaten“ unterstützt, der in Kolumbien für das Präsidentenamt kandidiert – auch nicht jene, deren Kampagne durch die Verwendung ihres Konterfeis Aufwind erhalten hat. Zuletzt kursierten in Fan-Accounts und sozialen Netzwerken ein Werbebild, das die Künstlerin gemeinsam mit den Kandidaten Iván Cepeda und Aida Quilcué zeigt.

„Die Bilder, die im Umlauf sind und mich als Unterstützerin von Präsidentschaftskandidaten zeigen, sind gefälscht“, erklärte die Sängerin laut „Billboard“ in einem Statement. „Ich unterstütze keinen Kandidaten und habe die Verwendung meines Bildes in keiner Kampagne autorisiert.“

Die Bilder sind der jüngste Versuch, Shakira – vor allem mit Cepeda – in Verbindung zu bringen. Anfang des Jahres behaupteten haltlose Berichte, die Musikerin und der Kandidat seien weitläufig miteinander verwandt. Öffentliche Äußerungen, die ihre kolumbianischen Fans in die eine oder andere Richtung lenken könnten, hat Shakira bislang nicht gemacht. „Meine Verpflichtung gilt Kolumbien, seiner Demokratie und dem Recht jedes Kolumbianers, frei zu wählen“, sagte sie. „Ich wünsche mir, dass diese Wahlen transparent und in einem friedlichen Umfeld für alle Kolumbianer ablaufen.“

Haltung zu Unrecht

In der Vergangenheit hat Shakira immer wieder Unrecht angeprangert, das durch demoralisierte Regierungen entsteht. Im vergangenen Jahr erklärte sie, als Einwanderin in Amerika unter der Trump-Regierung bedeute das Leben „in ständiger Angst“. „Jetzt, mehr denn je, müssen wir zusammenhalten“, sagte sie damals. „Jetzt, mehr denn je, müssen wir unsere Stimmen erheben und unmissverständlich klarmachen, dass ein Land seine Einwanderungspolitik ändern kann – aber die Behandlung aller Menschen muss stets menschenwürdig bleiben.“

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Shakira zog mit 19 Jahren von Kolumbien in die USA. Später lebte sie in Barcelona, bevor sie nach dem Ende ihrer elfjährigen Beziehung mit dem spanischen Fußballspieler Gerard Piqué in Miami sesshaft wurde.

Im Februar gab Shakira im Rahmen ihrer Las Mujeres Ya No Lloran World Tour vier ausverkaufte Konzerte in Kolumbien. Die Tour geht dieses Wochenende in Miami Gardens weiter.


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