Jalen Ngonda

„Doctrine Of Love“

DAPTONE (VÖ: 05.06.2026)

Prägnanter Retro-Soul, eingängig und erwartbar

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Die Liebe zur Musik verdankt Jalen Ngonda seiner Oma. Sie vermachte ihrem Enkel haufenweise Motown-Singles, deren Ästhetik er sich für seine eigene Musik borgte. Atmete sein erstes Album noch den psychedelischen Freigeist der 70er-, flirtet er auf dem Nachfolger mit dem schnörkellosen Soul der 50er- und 60er-Jahre. Da scheppert das Tamburin und schubbert die Gitarre.

Röhrende Chöre duellieren sich mit Ngondas anmutigem Tenor, der sehnsuchtsvoll die Liebe besingt. Wie ein Marvin Gaye für die Generation TikTok, so wirkt seine Musik – als würde sie ihrer eigenen Zeitrechnung folgen. Hauptsache, es gefällt der Großmutter.