Elon Musk wird nach SpaceX-Börsengang an der Wall Street zum ersten Billionär der Welt

Der Raketenboss ist nun mehr als dreimal so reich wie der zweitreichste Mensch der Welt – und vermögender als 46 Prozent der Weltbevölkerung zusammen.

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Elon Musk steht kurz davor, der erste Billionär der Welt zu werden – befeuert durch den Börsengang von SpaceX, dessen Aktie an der Wall Street zu einem höheren Kurs als erwartet eröffnete.

Der rasante Kursanstieg der SpaceX-Aktie – zum Redaktionsschluss bei 169 Dollar nach einer Eröffnung bei 150 Dollar – trieb das Nettovermögen des CEO, der ohnehin schon der reichste Mensch der Welt war, auf über 1,1 Billionen Dollar, wie „Forbes“ berichtet. Demnach war Musk vor dem SpaceX-IPO bereits rund 813 Milliarden Dollar wert – fast dreimal mehr als der zweitreichste Mensch der Welt, Googles Larry Page.

Musk hält 42 Prozent der Unternehmensanteile, die beim aktuellen Kurs einem Wert von über 640 Milliarden Dollar entsprechen. Sollte der SpaceX-Kurs fallen, könnte Musk auch der erste ehemalige Billionär der Welt werden – doch beim derzeitigen Stand ist er reicher als 46 Prozent der Weltbevölkerung zusammengenommen, also rund 3,8 Milliarden Menschen. Das teilte Oxfam America in einer Reaktion auf Musks Sprung in den 13-stelligen Vermögensbereich mit.

Tausende SpaceX-Mitarbeiter werden Millionäre

Musk ist nicht der Einzige, der vom SpaceX-Börsengang profitiert: Laut der „New York Times“ wurden am Freitag schlagartig rund 4.400 Mitarbeiter des Raketenunternehmens zu Millionären – vom Topmanagement bis zur Cafeteria-Belegschaft –, dank Aktienoptionen, die in ihren Arbeitsverträgen verankert waren.

Allerdings dürften Musks eigentliche Ziele schwerer zu erreichen sein als der Billionärsstatus: Gegenüber Händlern erklärte er am Freitag, sein Wunsch sei es, „das Leben multiplanetarisch zu machen“. „Nicht nur ein paar Astronauten – ich meine buchstäblich Sie“, sagte Musk von der Starbase in Texas aus, wo er symbolisch die NASDAQ-Glocke läutete. „Wer auch immer das hier gerade sieht: SpaceX will Sie zum Mond bringen, zum Mars und letztendlich noch weiter.“

Daniel Kreps schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil

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