Hurricane 2026: Unwetter erst mal weg, Blitz schlägt in Wald ein

In der Region rund um das Hurricane Festival in Neuhausen ob Eck gab es am Freitagmorgen Hitzegewitter.

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Schon in den letzten Tagen wurden Besucher:innen des Hurricane Festivals 2026 darüber informiert, dass es während der Konzerttage zu extremer Hitze kommen würde. Auch von Unwettergefahr warnte der Deutsche Wetterdienst. So wurden erste Hitzegewitter für den Freitagmorgen und frühen Mittag angekündigt.

Nach Informationen der Veranstalter von 6 Uhr am Morgen ist die Gewitterzelle inzwischen am Festivalgelände vorbeigezogen. Es kam zu keinen bekannten Schäden. Allerdings schlug ein „Blitz im Waldstück etwa 500 Meter nördlich des Eichenrings“ ein, wie es in einer Meldung heißt. Das sorgte für einen lauten Knall und Donner in den frühen Morgenstunden.

Weiter heißt es, dass nun im Laufe der nächsten Stunden nur noch mit Regen zu rechnen ist. Laut Wettervorhersage bringt der Freitag schwül-warmes und unruhiges Wetter mit einer Temperatur bis zu 31 Grad. Über dem Flugplatzgelände von Neuhausen ob Eck wird sich fast ununterbrochen die Sonne zeigen, dabei gibt es kaum Wind. Regen dürfte es keinen mehr geben.

Für Samstag wird drückend-warmes Wetter mit wenigen Wolken erwartet. Teilweise ist die gefühlte Temperatur noch einmal höher, bis zu 37 Grad. In der Nacht gibt es kaum Abkühlung. Auch für den Sonntag sind noch kräftige Sommer-Temperaturen von über 30 Grad vorhergesagt.

Update: Es gibt vereinzelt Probleme bei der Anfahrt zum Festival. Auf der Strecke zwischen Bremen und Hamburg kommt es zu erheblichen Verspätungen im Zugverkehr. Die Eisenbahngesellschaft Metronom nennt das Unwetter vom Morgen samt Blitzeinschlag als Grund. Ausfälle sind möglich.

Wie schützt man sich vor der Hitze?

Am besten leere, faltbare Trinkflaschen oder Tetra-Paks bis 1 Liter mitbringen, um sie an den kostenlosen Trinkwasserstellen auf dem Gelände aufzufüllen. Empfohlen wird vom Veranstalter, helle, luftige Kleidung aus atmungsaktiven Stoffen wie Baumwolle oder Leinen zu tragen und den Kopf mit einer Kappe zu schützen. Um die Haut nicht zu großer Belastung auszusetzen, empfiehlt sich eine wasserfeste Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 30, eher 50). Es wird auf dem Gelände kostenloser Sonnenschutz bereitgestellt. Idealerweise sollte zur Mittagsstunde die direkte Sonne gemieden werden. Wer alkoholische Getränke zu sich nimmt, sollte anschließend regelmäßig Wasser trinken, um Dehydrierung und Kreislaufproblemen im Moshpit vorzubeugen.

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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