Olivia Wilde: Walton Goggins rettete sie am Set von „Cowboys and Aliens“ vor einer Pferdestampede

Beim Dreh des Sci-Fi-Westerns von 2011 entging Wilde nur knapp dem Tod – gerettet von einem Kollegen, dem sie seitdem ihr Leben schuldet.

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Olivia Wilde hat verraten, dass „Alltagsheld“ Walton Goggins sie am Set von Jon Favreaus Sci-Fi-Western „Cowboys and Aliens“ aus dem Jahr 2011 vor einem grausamen Tod bewahrt hat.

Der Film basiert auf Scott Mitchell Rosenbergs gleichnamiger Graphic Novel und war mit Daniel Craig und Harrison Ford in den Hauptrollen besetzt; Wilde, Goggins, Sam Rockwell, Adam Beach, Paul Dano und Noah Ringer übernahmen tragende Nebenrollen. Im Podcast „Armchair Expert“ von Dax Shepard erzählte Wilde, sie habe während der Dreharbeiten „einen schlimmen Reitunfall“ gehabt – und: „Walt Goggins hat mir bei diesem Film das Leben gerettet.“

In dem Film, der im Jahr 1873 spielt, schilderte Wilde eine Actionszene, in der sie gemeinsam mit Craig und Ford „im vollen Galopp durch die Wüste preschten, mit 40 Pferden hinter uns – als würden wir den Angriff gegen die Aliens anführen.“

Kein Helm, kein Schutz

Wilde betonte, dass sie zwar ihr ganzes Leben lang geritten sei, sich dabei aber auf den englischen Reitstil verlassen habe – „das hier war Western, etwas völlig anderes.“ Sie fügte hinzu: „Wir waren zu dem Zeitpunkt schon zwei Monate dabei und wurden ziemlich übermütig. Und wir waren ganz schön ehrgeizig.“ Dann: „Wir kamen an eine Stelle, wo ich schon von weitem einen tiefen Graben sehen konnte, so einen anderthalb Meter tiefen Graben. Und ich dachte: ‚Das Pferd wird über den Graben springen.‘ Ich saß auf diesem Westernsattel, ohne Helm, weil ich ja eine Frau aus der alten Zeit spielte.“ Plötzlich sprang das Pferd ab und warf sie „auf die wildeste Art“ aus dem Sattel.

Wilde stürzte und schlug mit Kopf und Rücken auf. Als sie am Boden lag, verbarg eine „Erdkante“ sie vor den Pferden, die auf sie zustampften. „Es war auch sehr viel Staub“, sagte sie. „Ich erinnere mich, dass ich das Ohr auf den Boden gedrückt hatte und es hören konnte – es klang wie Donner, als kämen sie direkt auf mich zu. Und ich hatte diesen Gedanken – es klingt so dramatisch – aber ich dachte: ‚Es wird schnell gehen. Wie zu Apfelmus zerstampft.‘ Aus.’“

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Dann kam Goggins ins Spiel: Er entdeckte sie vor sich und „entschied in Sekundenbruchteilen, sein Pferd quer vor mir zu stellen und alle gegen sich prallen zu lassen.“ Wilde sagte: „Die anderen teilten sich um uns auf und dachten, er sei einfach durchgedreht – aber er schützte meinen Körper auf dem Boden. Ich schulde ihm mein Leben.“

Wildes neues Regisseursprojekt

Derzeit wirbt Wilde für ihr hervorragendes drittes Regiewerk, „The Invite“, eine Adaption des spanischen Films „The People Upstairs“ von 2020.

Charisma Madarang schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil

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