Danny Glover gibt Alzheimer-Diagnose bekannt – das sagt er

Der 79-jährige Schauspieler sprach bei der „Today Show“ offen über seine Diagnose und was sie für sein Leben bedeutet.

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Danny Glover hat am Mittwoch in der „Today Show“ offenbart, dass er nach seinem Ehrenoscar 2022 die Diagnose Alzheimer erhalten hat. „Ich kann mit der Diagnose leben, in gewissem Sinne“, sagte er in der Sendung.

Als Moderator Lester Holt den Schauspieler fragte, ob er Angst davor habe, seine Erinnerungen zu verlieren, erklärte Glover, 79, dass er die Krankheit verstehe, die Gedächtnis und kognitive Fähigkeiten beeinträchtigt. „Wenn sie fortschreitet, wird vieles anders werden und sich verändern“, sagte er. Er hat sich bewusst dazu entschieden, öffentlich über die Erkrankung zu sprechen – die bei schwarzen Männern doppelt so häufig auftritt wie im nationalen Durchschnitt –, um damit verbundene Stigmata abzubauen. Seine Tochter Mandisa sagte in der Sendung, es sei ihr wichtig gewesen, dass Glover seine Geschichte selbst erzählt.

Auf seine Karriere zurückblickend – darunter die „Lethal Weapon“-Filme, „The Color Purple“ und „Predator 2“ – erinnerte er sich mit Freude an Momente wie das Signieren von Toiletten für „Lethal Weapon“-Fans (eine Anspielung auf eine berühmte Szene) und nannte „Places in the Heart“ von 1984 als seinen Lieblingsfilm. Seine Leistung in jenem Film widmete er seiner Mutter, die an dem Tag, an dem er die Rolle erhielt, bei einem Unfall ums Leben kam.

Aktivismus und Mandela

In einem separaten „Today Show“-Beitrag sprach Glover ausführlicher über den Einfluss seiner Eltern auf ihn und betonte, wie sie ihm die Bedeutung sozialer Gerechtigkeit vermittelt hätten. Sein Engagement als Aktivist weckte das Interesse des Dramatikers Amiri Baraka, der ihn daraufhin für ein Theaterstück besetzte.

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Seitdem hat Glover manche Rollen gezielt nach der Botschaft ausgewählt, die ein Werk transportiert – so etwa, als er Nelson Mandela im TV-Film „Mandela“ von 1987 verkörperte.

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