Wipeout Pure

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Das erste, 1996 für die PSOne erschienene Spiel der wipeout-Reihe und mehr noch sein Nachfolger „Wipeout 2097“ waren Killer-Applikationen für Sonys erste Spielkonsole. In futuristisch gestalteten Gleitern (damals designt von der legendären Grafik-Design-Schmiede „Designers Republic“) raste man mit Affenzahn über irrwitzige Rennkurse, schnappte sich Speed- und Power-Ups und versuchte die Gegner zu überholen oder wenigstens wegzuballern. Leider fiel die PS2-Version des Spiels gegen die Vorgänger arg ab, zu sehr wurde dort das Augenmerk auf Kampf denn auf Renngeschehen gelegt. Doch nun, als Launch-Titel für Sonys edle Handheldkonsole PSP, erlebt die Wipeout-Serie eine Renaissance – ja, „Wipeout Pure“ kann mit Fug und Recht wieder als Killer-Spiel für das neue Spielgerät bezeichnet werden. Diesmal wieder mehr auf pure, Adrenalin-triefende Racing-Action angelegt besannen sich die Entwickler der Urtugenden der Serie und kreierten ein Spiel, das in Handhabe, Präsentation und Spielspaß auf der PSP die Pole-Position einnimmt. Grafisch dem PS2-Bruder ebenbürtig steuern sich die Renngleiter nach ein wenig Gewöhnung an den PSP-Analog-Stick butterweich und die stilvolle Bombast-Optik überwältigt einen dermaßen, daß man manchmal vergißt, die nächste Haarnadel-Kurve zu nehmen. In fünf, sich durch die Geschwindigkeit der Gefährte unterscheidenden, Rennklassen heißt es Erster zu werden. Dazu stehen einem die Spiel-Modi Einzelrennen, Turnier (mehrere Kurse, die nacheinander bewältigt werden müssen), Zeitrennen, Freies Spiel (zum Kennenlernen der Strecken) und – neu auf der PSP – Zone zu Verfügung. Und gerade dieser neue Modus, bei welchem man mit rundenweise erhöhter Geschwindigkeit spezielle Strecken bewältigen muß, macht an meisten Spaß. Natürlich sind auch Multiplayer-Spiele via wireless-LAN gegen bis zu acht Kontrahenten möglich. Und ein technoider Soundtrack von Künstlern wie Aphex Twin, Röyksopp oder Tiesto unterstützt die Science Fiction-Atmosphäre des Spiels perfekt.

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