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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress

AC/DC-Produzent George Young ist tot

Große Trauer bei AC/DC: Am Sonntag (22. Oktober) verstarb mit George Young nicht nur einer der Produzenten der Band, sondern auch ein Familienmitglied. Der ältere Bruder von Malcolm und Angus wurde 70 Jahre alt. Eine Todesursache wurde nicht bekannt gegeben.

In den 1960er-Jahren startete Young seine musikalische Karriere zunächst als Mitglied der australischen Band The Easybeats und erwarb sich erste Meriten mit Songs wie „Friday On My Mind“, an denen er mitgeschrieben hatte. Als Songwriter machte er sich für viele Musiker einen Namen, so (co-)komponierte er unter anderem auch den Chart-Hit „Love Is In The Air“ von John Paul Young.

Produzent mit Leidenschaft

Nach der Auflösung der Easybeats im Jahr 1969 schrieb und produzierte George Young gemeinsam mit seinem Kollegen Harry Vanda weitere Lieder (später arbeiteten sie noch gemeinsam im Bandprojekt Flash And The Pan zusammen), gründete eine eigene Plattenfirma und steckte mit seinen Brüdern Malcolm und Angus die Köpfe zusammen, als sie 1973 AC/DC gründeten. Young produzierte nicht nur einige ihrer ersten großen Erfolge, darunter „High Voltage“, „T.N.T.“ und „Let There Be Rock“, sondern spielte auch während der Aufnahmen Bass.

Kooperation

Wie AC/DC in einem Statement zu Youngs Tod verkündeten, hätte es die Band in der Form ohne ihn nie gegeben: „Als Musiker, Songwriter, Produzent, Ratgeber und viel, viel mehr hätte man sich keinen hingebungsvolleren und professionelleren Menschen vorstellen können. Als Bruder hätte man ihn sich nicht besser wünschen können. Für alles, was was er für uns getan und sein ganzes Leben lang gegeben hat, werden wir ihn immer mit Dankbarkeit in Erinnerung und in unseren Herzen halten.“

https://www.youtube.com/watch?v=yRZi_bhvv74


Video: Kirchenglockenspieler covert „Hells Bells“ auf AC/DC

„Hells Bells“ vom AC/DC-Album „Back In Black“ ist wohl eines der legendärsten musikalischen Album-Einstiege überhaupt. Wie würdigt man also einen Klassiker, der nebst Gitarrenriffs durch seine Glockentöne berühmt geworden ist? Der Glockenspieler David Drambyan vom Roten Turm in Halle an der Saale hat eine Antwort darauf gegeben: Mithilfe von Kirchenglocken! Der Musiker spielte den Song auf dem größten europäischen Carillon, das im Jahr 1999 installiert wurde und insgesamt 76 Glocken beinhaltet. Drambyan selbst lebt seit 1998 in Halle, wo er an der Hochschule für Kirchenmusik lernte und seit 2017 eine Ausbildung zum Carilloneur, sprich Glockenspieler, absolviert. Das Video ging binnen…
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