Freiwillige Filmkontrolle


Vor 30 Jahren starben drei Teenager bei einem AC/DC-Konzert


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30 Jahre ist es her, als am 18. Januar 1991 bei einem AC/DC-Konzert in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah drei Menschen im Publikum ums Leben kamen.

Die Tragödie ereignete sich, kurz nachdem die Band mit ihrem Eröffnungssong „Thunderstruck“ losgelegt hatte. Damals stürmte das Publikum noch weiter in Richtung Bühne. Dies war nur möglich, weil der Veranstaltungsort „Salt Palace“ die Premium-Plätze direkt vor der Bühne für alle Gäste offen ließ. Der Ansturm auf die Bühne geriet schnell außer Kontrolle – Drei Teenager starben nach der Show an den Folgen ihrer Verletzungen.

Brian Johnson: „Ich werde es nie vergessen, solange ich lebe“

Umstritten ist bis heute, wie lange es dauerte, bis AC/DC das Drama bemerkten und ihr Konzert unterbrachen. Einige berichteten, dass die Musiker noch 15 Minuten weiterspielten, andere schätzten es sogar auf 45 weitere Minuten. In einem Bericht des Fernsehsenders „Behind The Music“ versicherte Brian Johnson, dass ihnen nicht bewusst war, welches Chaos sich in dem Moment vor ihnen abspielte. Der Sänger sagte damals: „Schreckliche Nacht. Ich werde es nie vergessen, solange ich lebe.“

Rückblickend erschreckt zudem, dass die Show nach einer 15-minütigen Pause weiter ging. Dies erfolgte auf eine Empfehlung der Behörden, die befürchteten, dass bei einem Abbruch des Konzertes wütende Fans für Unruhe sorgen könnten. Eine Tatsache, die in den Wochen und sogar Jahren darauf in Zeitungen breit diskutiert wurde.

Brian Johnson empfand einen Teil der Berichterstattung dennoch als unfair. „Was am meisten weh tat, war, dass sie am nächsten Tag in den Zeitungen sagten: Band spielte weiter, während Kinder vor ihnen starben“, so Johnson. „Sie benutzten ein Foto von mir mit einem Lächeln im Gesicht.“ Malcolm Young soll sogar so sehr darunter gelitten haben, dass er ab einem gewissen Punkt weitere Gespräche dazu komplett verweigerte.

Eltern der Opfer verklagten Bezirk und AC/DC

Unter den Opfern waren die 19-jährige Elizabeth Glausi, der 14-jährige Curtis Child und der ebenfalls 14 Jahre alte Jimmie Boyd. Ihre Eltern verklagten AC/DC später, aber auch den Bezirk von Salt Lake City. Sie warfen beiden Parteien die Schuld an den Todesfällen vor.

Weitere Klagen folgten anschließend von Überlebenden, die Verletzungen und Traumata durch die Tragödie erlitten. Doch zu einem Prozess kam es nie. Alle Fälle wurden außergerichtlich geklärt.


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