All-Star Rocker salutieren Buddy Holly mit Sampler „Rave on Buddy Holly“


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Als Buddy Holly 1959 bei einem Flugzeugabsturz starb, war er gerade mal 22 Jahre alt und hat auch erst zwei Jahre lang Songs geschrieben und aufgenommen. Dennoch hatte diese Musik – inklusive unsterblicher Hits wie „Peggy Sue“ und „Not Fade Away“ – einen unermesslichen Einfluss auf die Rockgeschichte. „Er hatte einen großen Einfluss auf die Beatles“, erzählte Paul McCartney ROLLING STONE kürzlich. „John und ich haben Stunden damit verbracht, herauszufinden, wie man das Eröffnungsriff zu ‚That’ll be the Day‘ spielt. Wir fühlten uns wirklich gesegnet, als wir es endlich geschafft hatten. Das war der erste Song, den John und ich jemals aufgenommen hatten.“

Ein halbes Jahrhundert später ist McCartney zu Hollys Liedkatalog zurückgekehrt und hat eine ziemlich heiße Version seines Songs „It’s so Easy“ aufgenommen. Es ist eines der 19 neu aufgenommenen Buddy Holly Covers – die von einem All-Star Lineup stammen, dem beispielsweise The Black Keys, My Morning Jacket, Kid Rock, Fiona Apple, Patti Smith und Lou Reed angehören – für das Tribute-Album „Rave on Buddy Holly„. Dieses Projekt führte Randall Poster, der bei Filmen wie „The Royal Tenenbaums“ und „I’m Not There“ die Funktion des Music Supervisors übernommen hatte. „Wir wollten Buddys 75. Geburtstag gedenken“, so Poster. „Ich habe eine Menge seiner Songs in Filmen verwendet und sie sind so kraftvoll und reif für Interpretation.“

Florence & The Machine spielten eine New-Orleans-angehauchte Version von „Not Fade Away“ ein, während sie im letzten Jahr auf Tour waren. „Meine Großmutter nahm mich zu dem Musical ‚Buddy: The Buddy Holly Story‘ mit, als ich noch ein Kind war und es hat mein Leben verändert“, erzählt die Sängerin Florence Welch. „Als wir in New Orleans waren, dachten wir es wäre gut, unsere Umgebung für dieses Song zu verwenden und so holten wir uns lokale Cajun-Musiker für den Song.“

Cee Lo Green widmete sich dem relativ obskuren „You’re so Square (Baby, I Don’t Care)“. „Wir wollten, dass der Rockabilly intakt bleibt“, erklärt er. „Aber wir haben das Lied etwas breiter gefächert und ihm etwas verpasst, das mir einzigartig scheint. Es hat Elemente von Americana und Country, aber auch etwas Afrikanisches an sich.“

Patti Smith hat sich „Words of Love“ ausgesucht. „Während des Lieds spricht sie Spanisch und das verbindet sie auf eine Art und Weise mit Hollys Witwe Maria Elena Holly“, so Poster. „Es ist so romantisch und so ungewöhnlich. Es kam häufiger vor, dass wir von den Aufnahmen schlichtweg überwältigt waren als umgekehrt.“ Trotz Hollys extrem kurzer Karriere, denkt Poster, dass der Sampler länger werden hätte können. „Es gibt wahrschienlich ein halbes Dutzend mehr Songs, die wir aufnehmen hätten können. Wenn ich mehr Zeit und ein größeres Budget gehabt hätte, hätte ich weitergemacht.“