Highlight: Überfälle, Ratten, Hipster – Urlaubstipps per Fernsehserie

Ausgehen? Nur noch donnerstags! Zehn Anzeichen für Fernsehseriensucht

Robert Ellis hat uns ertappt. In seinem wunderbaren „TV Song“ beschreibt der Texaner, der heute in Nashville lebt, die Faszination, die uns immer wieder in unseren liebsten Serien versinken lässt: „It takes no imagination, just a flick of the remote/ Then I am on vacation in a life someone else wrote.“ Ellis erzählt von Betty Drager und Walt Disney, von Superkräften, Anwälten und Detektiven – und was ist sein Resümee? „Well, this may not be the healthiest, I know/ But I’m happiest when I exist through my favorite TV shows.“

Da fragt man sich doch: Wo hört der gewöhnliche Genuss auf, wann fängt das Serienjunkie-Dasein an? Zehn mögliche Anzeichen, dass man nicht mehr ganz normal ist:

... wenn man sehr nervös wird, weil man erst eine Folge von „True Detective“ gesehen hat, obwohl doch schon über das Staffelfinale geredet wird.

… wenn man am liebsten donnerstags oder sonntags ausgeht, weil man dann den Festplattenrekorder nicht programmieren muss.

… wenn man bei jedem zweiten Darsteller sofort drei andere Serien aufzählen kann, in denen der auch mitgespielt hat.

… wenn der Speicher des iPads dauernd voll ist, weil man gern noch mal die letzte „Homeland“-Staffel anschauen, aber auch sofort die neuen Folgen von „The Americans“ laden möchte.

… wenn andere ständig sagen: „Verrat’s mir nicht, ich bin erst bei der x. Staffel“ und man sich fragt, wie Leute so rückständig leben können.

… wenn man immer wieder „Friends“ anschaut, weil es eben gerade mal wieder läuft und einem Chandler, Ross und Rachel wie alte Bekannte vorkommen, die man nicht an der Haustür abweisen kann.

… wenn man „The Millers“ anschaut, obwohl die Mutter unerträglich und Beau Bridges auch nicht mehr lustig ist – nur um die Wartezeit auf „2 Broke Girls“ zu überbrücken.

… wenn man sich jede Woche ärgert, dass die „Michael J. Fox Show“ hier immer noch nicht angelaufen ist.

… wenn man jede Woche nachschaut, wann die neue „Sons Of Anarchy“-Staffel endlich anfängt.

… wenn man weiß, wer Greg Garcia, Alex Gansa, David E. Kelley und Shonda Rhimes sind – und 80 Prozent ihrer Serien auch gesehen hat.

Auf mich treffen übrigens mindestens neun von zehn Symptome zu. Aber für einen Entzug habe ich keine Zeit, demnächst beginnt die neue „24“-Staffel.


Eine kurze Geschichte der Fender Jaguar: Die E-Gitarre von Kurt Cobain und Carl Wilson

John Frusciante von den Red Hot Chili Peppers, Thurston Moore bei Sonic Youth und Blixa Bargeld bei Nick Cave and the Bad Seeds. Drei Größen der Musikgeschichte, die alle eines gemeinsam haben: Sie spielen eine Fender Jaguar. Was genau es mit dem Erfolg der E-Gitarre aus dem Hause Fender, die in den 60er-Jahren eingeführt wurde, auf sich hat, erfahren Sie hier. Vom Surfbrett gerissen Geburtsstunde der Fender Jaguar war 1962. Als großer Hoffnungsträger des Musikinstrumente-Konzerns kam die kurzhalsige E-Gitarre an der amerikanischen Westküste zur Welt, inmitten einer surfbegeisterten Kultur. Viele Bands fanden Gefallen an der Solid-Body-Gitarre aus Erlen- und Eschenholz…
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