Highlight: 10 Dinge über Guns N‘ Roses, die Sie garantiert noch nicht wussten

Axl Rose: „Duff und Slash haben mich am Ende Idiot und Loser genannt! „

Rund 13 Millionen US-Dollar soll „Chinese Democracy“ gekostet haben. Über zehn Jahre erstreckte sich die Aufnahmezeit, bis es dann Anfang 2009 endlich erschien – satte 15 Jahre nach dem letzten Guns N‘ Roses-Album „The Spaghetti Incident?“. Die Kritiken waren damals gelinde gesagt durchwachsen – wobei es natürlich klar war, dass kein Album einem solchen Mythos musikalisch gerecht werden kann.

In einem Interview mit USA Today sprach Axl Rose nun erneut über diese schwierige Zeit. Hauptgründe für die lange Warterei seien Ärger mit dem Personal und dem Business gewesen. „Ich hatte so viele Dinge um die Ohren, die nicht mit der Musik sondern eher mit dem Musikbusiness zu tun hatten – das hat viel Zeit gekostet“, so Rose. „Es war ein Kampf ums Überleben. Es gab niemandem, mit dem ich arbeiten konnte, dem ich vertrauen konnte. Jemand sollte mir bei der Produktion helfen, und dann stellte sich raus, dass sie es nur abmischen und so schnell wie möglich wieder verschwinden wollten. Sie hatten eine andere Agenda. Das nächste Album wird schneller fertig.“

In dem Interview lässt Rose erneut kein gutes Haar an Slash und Duff McKagan. Vor allem die beiden und seine Ex-Freundin Stephanie Seymour hätten es in der Schuld, dass er jahrelang kein Vertrauen in seine Songwriting-Qualitäten hatte. „Diese drei fanden alles von mir scheiße. Das hat mich fertiggemacht“, sagte Rose. „Zur Zeit der ‚Use Your Illusion‘-Tour haben Slash und Duff immer gesagt: ‚Du bist ein Idiot. Ein Loser.‘ Ich habe danach jahrelang keinen Song geschrieben.“ Als, er es dann wieder tat, ging es nicht so schnell wie erhofft: „Ich war dadurch gehemmt. Ich musste erst wieder herausfinden, was ich sagen wollte.“ So habe gerade das Schreiben der Lyrics auf „Chinese Democracy“ sehr lange gedauert.

Auf die obligatorische Frage nach einem Frieden mit seinen ehemaligen Bandmitgliedern sagte Rose abschließend: „Ich bin nicht derjenige, der den ersten Schritt machen musst. Ich bin ein Überlebender dieses Krieges, ich habe ihn nichtbegonnen.“



Guns N'Roses: Izzy Stradlin wollte nicht mehr zurückkehren

Als Guns N'Roses 2016 ihre Reunion-Tour startete, war der ehemalige Gitarrist Izzy Stradlin nicht dabei. Zwar gab es Gerüchte, dass das Gründungsmitglied zumindest bei einem Konzert dabei sein sollte, doch dazu kam es nie. Bassist Duff McKagan äußerte sich darüber nun in einem Gespräch und gab einige Details rund um die Reunion preis. „Ich glaube er wollte nie wirklich mitmachen“, so McKagan in einem Interview. „Wir haben alles versucht, um es möglich zu machen, aber es hat nicht geklappt. In solchen Situationen musst du voll dabei sein. Entweder machst du es oder nicht, denn ansonsten fährt der Zug immer weiter.“ Stattdessen nahm…
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