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„Battle Royale II“ im Mediabook: Krieg und Widerstand (Test)

Der japanische Film „Battle Royale“ aus dem Jahr 2000 hat die Popkultur für immer verändert. Bücher (und Verfilmungen) wie „The Hunger Games“ oder selbst Spiele wie „Fortnite“ würde es alle ohne den wegweisenden und kontroversen Film von Regisseur Kinji Fukasaku nicht geben und alleine das zeigt schon, wie weit „Battle Royale“ seiner Zeit voraus war und wie visionär der Film bis heute ist.

In einer dystopischen Zukunft wird Japan im Jahr 2000 von hoher Arbeitslosigkeit und steigender Jugendkriminalität geplagt. Als Antwort darauf ruft die Regierung das sogenannte „BR-Gesetz“ auf den Plan. Dieses sieht vor, dass Jugendliche einer Schulklasse am Ende der schulpflichtigen Zeit auf eine einsame Insel gebracht werden. Dort müssen sie drei Tage lang ums Überleben kämpfen und sich gegenseitig töten. Solange, bis nur noch eine einzelne Person übrig bleibt…

Trailer

In der Fortsetzung „Battle Royale II“, die nicht nur drei Jahre nach dem ersten Teil spielt, sondern deren Handlung auch drei Jahre später angesetzt ist, tun sich mehrere Überlebende des BR-Programms zusammen, um als „Wild Seven“ getaufte Widerstandskämpfer in den Krieg gegen das BR-Programm zu ziehen, um genau dieses abzuschaffen. Doch die Regierung verleumdet die Widerstandskämpfer als Terroristen und schickt die nächste Schulklasse in das BR-Programm.

Ein Film – zwei Fassungen

„Battle Royale II“ stammt von Kinji Fukasaku, dem Regisseur des Originals. Dieser ist leider während der Dreharbeiten an Prostatakrebs gestorben, sodass sein Sohn Kenta Fukasaku den Film vollendet hat. „Battle Royale II“ wurde primär als japanische Antwort auf Hollywood-Produktionen wie „Terminator 3: Rise Of The Machines“ und den beiden „The Matrix“-Fortsetzungen gedreht. Ziel war es, einen Film zu schaffen, den „Hollywood niemals drehen könnte“, so Kenta Fukasaku in einem alten Interview. Bei Fans kam die Fortsetzung ursprünglich jedoch nicht so gut an und hier kommt auch die zweite Fassung des Films ins Spiel. Denn neben der Kinofassung „Battle Royale II: Requiem“ gibt es auch noch eine längere und überarbeitete Fassung im sogenannten „Revenge“-Cut. Dieser ist 19 Minuten länger, bietet andere Musik, mehr Action, mehr Zeitlupen-Sequenzen, bessere CGI-Effekte, eine ausgedehnte Handlung und mehr Szenen mit Takeshi Kitano.



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