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Beatsteaks beim Highfield 2014: Kollektives Ausrasten auf Kosten der Kniegelenke


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>>>In unserer Galerie: Bands und Fans vom Highfield Festival 2014

Das Jucken in den Fingern scheint bei den Berlinern stärker denn je. Die Songs des neuen Albums „Beatsteaks“, mit dem sie gerade erst Platz 1 der Album-Charts erreicht haben, sitzen – und sie lassen Torsten, Arnim, Peter und Bernd wie kleine Kinder auf der Bühne hin- und hertanzen, während Schlagzeuger Thomas härter denn je auf sein Drumkit eindrischt. So viel Spielfreude ist ansteckend: kollektives Ausrasten beim Highfield Festival 2014.

Schon beim Soundcheck am Sonntagmittag liefern die Jungs, noch ohne schicken Zwirn und geschniegelte Frisur, einen ersten Vorgeschmack auf die Show am Abend. Auf Schritt und Tritt dabei: Paul Ripke, Weltenbummler, Fotograf und best buddy von Rapper Marteria, der mit seiner Kamera zur Stelle ist, wenn Arnim sich in den Schlammplatten ausfahrenden Gabelstapler setzt oder die Band Küsschen an Turbostaat-Sänger Jan Windmeier verteilt.

Was die handvoll Zuschauer mittags im kleinen Kreis schon feierten, weitet sich am Abend zum Massenspektakel aus. Das Publikum hört aufs Wort, macht „Sitz“, zündet freudig Bengalos in der Menge und springt sich die Kniegelenke kaputt – zur Freude der Band, die ihr Glück kaum fassen kann. Auch wenn Fans der alten Platten diesmal etwas zu kurz kommen, überzeugen die Beatsteaks selbst die letzten Kritiker, dass ihre neue Platte mit Songs wie „DNA“, „Gentleman Of The Year“ und „Make A Wish“ live perfekt funktioniert. Sie selbst wissen das natürlich schon seit dem Einspielen im Studio.

„Riesenrad, Riesenrad, Riesenrad“ tönt es nach dem ersten Abgang von der Bühne – ein Zugaben-Ruf, den das Festival den Riesenrad-Fans Fettes Brot zu verdanken hat, und der sich seit deren Auftritt am Samstag auf dem Gelände verbreitete. Noch drei mehr und tausend Luftküsse, dann ist aber Schluss. Obwohl man sich sicher sein kann, dass Arnim und Konsorten gern noch ein Stündchen rangehangen hätten.



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