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Becks „Album Of The Year“ ist das am schlechtesten verkaufte seit 2008


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Als Prince verkündete, dass Becks „Morning Phase“ mit einem Grammy für das beste Album des Jahres ausgezeichnet ist, war das nicht nur ein Schock, weil Beyoncé als absoluter Favorit unter den Nominierten galt und Kanye West keinen Hehl daraus machte, dies lautstark zu verkünden, sondern die Preisvergabe ist vor allem deshalb für manche eine Überraschung, weil „Morning Phase“ nicht gerade ein verkaufsstarkes Album ist.

Unter den nominierten Alben ist Becks „Morning Phase“ das am schlechtesten verkaufte Album, mehr noch: Es ist das am schlechtesten verkaufte Album in dieser Kategorie seit 2008 und Herbie Hancocks „River“. Dieses verkaufte sich damals bis zur Preisverleihung lediglich 56.000 Mal. Beck kommt immerhin auf 301.000 Verkäufe (Stand: 1. Februar).

Zum Vergleich: Sechs der letzten zehn Preisträger setzten mehrere Millionen Tonträger des jeweiligen Werks ab, bevor ihnen eine der größten Auszeichnungen der Musikindustrie zu Teil wurde. Alle erreichten zumindest die 500.000-Marke.

Die Frage scheint berechtigt: Warum erhält also ausgerechnet Beck den Grammy-Ritterschlag?

Eine mögliche Erklärung hierfür könnte sein, dass Beck bereits zweimal nominiert war ohne einen Preis zu erhalten –und sein Beitrag zur Musikgeschichte ist enorm. Demnach könnte die Preisvergabe nahezu einer Anerkennung seiner generellen musikalischen Leistung nahe kommen, statt einer Auszeichnung von „Morning Phase“.

Kanye West zeigte sich demnach vielleicht nicht ganz unberechtigt unzufrieden mit dem Grammy-Preisträger für das beste Album, wobei seine Methoden dies zu äußern weiterhin fragwürdig bleiben. „Beck muss Kunst respektieren und er sollte seinen Preis Beyoncé geben”, meinte er nach den Awards am Sonntag.

Garbage-Sängerin Shirley Manson zeigte sich entrüstet über das Verhalten des Rappers. „Du bist es, der so beschäftigt damit ist, Kunst nicht zu respektieren”, entgegnete Manson via Facebook. West missachte mit seinem Verhalten „das Talent, die harte Arbeit und Hartnäckigkeit aller Künstler”.

Manson erhielt für ihre Kritik bis Dienstagmorgen mehr als 50.000 Likes auf Facebook.


Grammys 2021: Billie Eilish schreibt erneut Geschichte

Zum zweiten Mal in Folge hat Billie Eilish den Grammy für die Aufnahme des Jahres gewonnen: „Everything I Wanted“ triumphierte bei der letzten Preisverleihung der 63. jährlichen Grammy Awards am Sonntagabend (14. März). Die irischstämmige Amerikanerin nahm den Preis ein Jahr nach der Verleihung für „Bad Guy“ mit nach Hause. Fassungslose Dankesrede Neben ihrem Bruder und Hauptmitstreiter Finneas O'Connell stehend, verbrachte Billie Eilish den Großteil ihrer Dankesrede damit, fassungslos zu sein und gab auch der Gewinnerin des Preises für den besten neuen Artist, Megan Thee Stallion, ein Shoutout. Thee Stallions „Savage“ war für die Platte des Jahres nominiert. Die Sängerin…
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