Bee Gees: Barry Gibb über Konflikte zwischen den Brüdern


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Der neue Dokumentarfilm „The Bee Gees: How Can You Mend a Broken Heart“ erzählt von der Karriere der Bee Gees. Das australisch-britische Brüder-Trio erzielte ab den 1960er-Jahren allein in seiner Heimat 20 Nummer-1-Hits. Jetzt sprach der Band-Sänger und Gitarrist und einzig noch lebende Bee Gee, Barry Gibb, über den Film und die gemeinsame Karriere mit seinen Geschwistern Maurice und Robin. Und er verriet auch, was ihm für die Zukunft am allerwichtigsten ist.

Gegenüber der britischen Zeitung „The Guardian“ sagte Barry Gibb: „Es ist mir wirklich egal, ob sich jemand an mich oder die Gruppe erinnert. Ich möchte nur, dass die Musik lebt. Ich möchte, dass die Leute diese Musik in 20 oder 30 Jahren hören, die vor mehr als 40 Jahren gemacht wurde.“ Der Dokumentarfilm, produziert von dem Oscar-nominierten Filmproduzenten Frank Marshall, thematisiert das gigantische musikalische Erbe der Bee Gees, aber auch das Verhältnis zwischen den drei Gibb-Brüdern.

Ihr musikalischer Erfolg sorgte zwischen den Brüdern für zahlreiche Konflikte und führte, wie Gibb sagt, zu Problemen wie Realitätsverlust und Materialismus. In einer Szene des Filmes protzt Maurice beispielsweise im Alter von 21 Jahren damit sechs Rolls Royce zu besitzen. Auch die Streitereien bezüglich der Leadvocals zwischen Barry und Robin gehörten zu einer der Schattenseiten. Gegenüber dem US-amerikanischen Magazin „Billboard“ sagte Barry Gibb: „Wir wurden berühmt, und das wurde ein wirklich mächtiges Element in unserem Leben.“ Und weiter: „Es wurde ein Wettbewerb. Die Rivalität der Geschwister und all sowas. Das macht Erfolg aus dir – du bist nicht mehr derselbe.“

THE BEE GEES: HOW CAN YOU MEND A BROKEN HEART: ab 21. Dezember auf allen gängigen Plattformen, u.a. Amazon Prime, Apple TV, Google Play und Sky Store.