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Bert Jansch ist tot


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Bert Jansch ist heute, nach einem langen Kampf gegen seine Krebserkrankung, verstorben. Der schottische Folkmusiker war Mitbegründer der Band Pentangle und inspirierte mit seinem Solowerk zahlreiche Künstler – von Paul Simon, über Jimmy Page bis hin zu Graham Coxon und Bernard Butler.

Jansch‘ Krankheit war lange bekannt, schon 2009 musste er eine Amerikatournee absagen. Dennoch meldete er sich 2010 noch einmal zurück auf den Bühnen und spielte im Vorprogramm von Neil Youngs „Twisted Radio“-Solo-Akustik-Tour. Auch auf Eric Claptons Festival „Crossroads“ war er live zu sehen. In diesem Jahr spielte er noch Ende Juli eine Show mit Joanna Newsom in Dublin.

Wir trauern um einen großen Musiker.

Einer der letzten Auftritte von Jansch auf dem „Crossroads“-Festival von Eric Clapton:

Bert Jansch – Reynardine (live)

Bert Jansch – „It Don’t Bother Me“

Pentangle – „Traveling Song“


„Out Of Time“ von R.E.M. wird 30: Plötzlich Superstars

Im Anschluss an die Veröffentlichung von „Green“ im Jahr 1988 gingen R.E.M., die seit ihrer Gründung im Jahr 1980 eigentlich pausenlos unterwegs waren, auf ihre bis dahin größte Tournee und spielten weltweit insgesamt 130 Konzerte (eindringlich festgehalten auf ihrem „Tourfilm“). Auf der Bühne bewies die Band aus Athens, dass sie ihren politischen und zugleich poetischen Liedern längst auch in großen Sporthallen genügend Seele verleihen konnten, um nicht von der inzwischen erkämpften Größenordnung geschluckt zu werden. Doch diese Entwicklung, die viele als notwendigen Weg in Richtung einer konventionellen Rock-'n'-roll-Band identifizierten, hatte ihren Preis: Michael Stipe, Peter Buck, Mike Mills und Bill…
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