Bestätigt: Joni Mitchell erlitt Hirnschlag

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Bestätigt: Joni Mitchell erlitt Hirnschlag

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Seit Joni Mitchell Ende März in ein Krankenhaus in Los Angeles eingewiesen werden musste, gibt es die unterschiedlichsten Gerüchte zu ihrem Gesundheitszustand. Nachdem zunächst ihre seltene Hautkrankheit Morgellons als Grund angeführt wurde, verdichteten sich zuletzt die Anzeichen, dass die Ursache für ihren Klinikaufenthalt ein Hirn-Aneurysma gewesen sein könnte.

Wie David Crosby der „Huffington Post“ mitteilte, kann die Folk-Sängerin aufgrund eines Hirnschlags derzeit noch nicht sprechen:  „Ich habe nicht mit ihr geredet. Nach meinen Erkenntnissen kann sie derzeit aber auch noch nicht kommunizieren. Sie befindet sich zuhause und wird dort gepflegt. Sie erlitt einen heftigen Schlaganfall und wurde erst sehr spät in diesem Zustand gefunden. Nun muss sie sich wie alle Menschen, die einen solche schwere Hirnverletzung erlitten haben, erst einmal erholen.“

„Die größte lebende Songwriterin“

Crosby und Mitchell freundeten sich in den 1960ern an und wurden beide Teil der Folkszene in Los Angeles. (Mitchell hatte in dieser Zeit auch mehrere Dates mit Crosbys Bandkollege Graham Nash.)

„Ich weiß zwar nicht, wie und wann sie zurückkommen wird und möchte dazu auch keine Prognosen abgeben, aber ich weiß, dass Joni eine starke Frau ist. Ich liebe sie – und sie ist vielleicht die beste von uns allen, die größte lebende Songwriterin überhaupt.“

Unterdessen veröffentlichte Mitchells Vormund, Leslie Morris, am Sonntag (28. Juni) ein Statement auf der Website der Sängerin, das die Erkrankung bestätigte, aber die Sprechunfähigkeit dementierte:

“Joni erlitt tatsächlich ein Hirn-Aneurysma. Die meisten Details, die dazu in den letzten Tagen veröffentlicht wurden, beruhen aber auf Spekulationen. Die Wahrheit ist, dass Joni sprechen kann, sogar sehr gut. Derzeit kann sie noch nicht gehen, aber sie wird es in der nahen Zukunft wieder können. Zur Zeit absolviert sie eine tägliche Intensivtherapie und befindet sich in ihren eigenen vier Wänden. Eine vollständige Genesung wird erwartet.“

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