Diebstahl von Beyoncés Musik: Prozessbeginn steht fest

Ein Mann soll in Atlanta Festplatten mit Beyoncés Musik und Tourplänen gestohlen haben.

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Im vergangenen Sommer wurde Kelvin Evans verhaftet, weil er Festplatten mit Musik und Tourplänen von Beyoncé aus einem Mietwagen in Atlanta gestohlen haben soll. Er plädierte auf nicht schuldig. Die Anklagepunkte umfassen ein Verbrechen (Felony) wegen des Eindringens in ein Kraftfahrzeug in der Absicht, einen Diebstahl zu begehen, sowie ein Vergehen (Misdemeanor) wegen Hausfriedensbruchs. Der Prozess soll am Montag, dem 11. Mai, beginnen.

Im Juli 2025 erstatteten Choreograf Christopher Grant und Tänzer Diandre Blue Anzeige, nachdem das Heckfenster ihres Mietwagens beschädigt und zwei Koffer verschwunden waren. Sie befanden sich in Atlanta für den dortigen Stopp der „Cowboy Carter“-Tour. Etwa eine Woche später wurde ein Haftbefehl gegen einen Verdächtigen ausgestellt – Evans selbst wurde jedoch erst im August festgenommen und im September offiziell als Tatverdächtiger benannt. Im Oktober kam er gegen eine Kaution von 20.000 Dollar frei.

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In der Anzeige gab Grant gegenüber den Beamten an, er habe „persönliche, sensible Informationen“ der Musikerin Beyoncé bei sich getragen. Auch die Festplatten für ihre Atlanta-Show seien gestohlen worden. Einige der Laufwerke enthielten laut Polizeibericht „mit Wasserzeichen versehene Musik, teils unveröffentlichte Tracks, Filmmaterial, Showpläne sowie vergangene und zukünftige Setlists“.

Gestohlenes Material nicht aufgetaucht

Zum Zeitpunkt von Evans‘ Verhaftung teilte das Atlanta Police Department mit, dass „die gestohlenen Gegenstände bislang nicht sichergestellt werden konnten“.

Laut CBS News wurde Evans im April ein Plea Deal angeboten. Evans lehnte das Angebot ab: fünf Jahre Haft für Fahrzeugdiebstahl, zwölf Monate für Hausfriedensbruch. Bei einer Verurteilung drohen Evans bis zu sechs Jahre Gefängnis.