Blondie: Debbie Harry über das neue Album „Panic Of Girls“


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Am 15. Juli ist es soweit: Die neue Blondie-Platte, „Panic of Girls“, wird veröffentlicht. Es ist das erste Album der Band seit „The Curse Of Blondie“ aus dem Jahr 2003 – von einigen Livealben und einer Greatest Hits mal abgesehen.

Die Band um das Kern-Trio bestehend aus Deborah „Debbie“ Harry, Gitarrist Chris Stein und Drummer Clem Burke hat sich Unterstützung von jüngernen Musikern geholt und ließ sich abermals von ihrer Stadt, New York City, inspirieren.

„Wir sind Teil der Zukunft und der Vergangenheit gleichermaßen“, erklärt Debbie Harry. „Neue Musik zu machen, ist mir und dem Rest der Band extrem wichtig. Ich war sehr engagiert und überzeugt von der Idee, uns nach vorne zu bewegen und neue Musik zu machen.“

Aufgenommen wurde die CD in Woodstock, New York mit dem jungen Produzenten Jeff Saltzman, der unter anderem die Killers produziert hat, und mit dem Songwriter Kato Khandwala, der eigentlich nicht aus der glamourösen Pop-Nische Blondies, sondern aus härternen Gefilden stammt. So hat er beispielsweise mit Bands wie Paramore, Breaking Benjamin oder Papa Roach zusammengearbeitet. Das hört man auch an den neuen Songs – so gibt es einige rockigere Tracks, die aber trotzdem noch mit den altbekannten Pop-Elementen Blondies versehen sind.

Die Songs an sich stammen zum größten Teil von Debbie Harry und Chris Stein, abgesehen von zwei Cover-Version. Die Wahl der Band fiel dabei auf „Girlie, Girle“, ein Reggae-Track von 1985, und auf „Sunday Smile“ von der Neo-Folk Band Beirut. Doch auch andere Einflüsse zeigen sich im Songwriting: Man hat mit Künstlern aus Kuba und Frankreich kollaboriert und so einen Mix aus französischem Chanson, kubanischen Rhythmen und Blondies klassischem Power-Pop generiert.

An das Erscheinen des Albums ist auch eine Tour geknüpft, die diesen Sommer starten wird.  Die Band selbst erwartet die Tour sowie die Veröffentlichung des Albums mit Spannung. Harry erzählt begeistert: „Ich bin glücklich, dass diese jetzt erscheinende CD fest in der Blondie-Tradition verankert ist, aber gleichzeitig deutlich macht, dass sie ins Hier und Heute gehört.“

Die neue Blondie-Single „Mother“: