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„Panic of Girls“: „Words in my Mouth“ von Blondie im Song-Countdown

Unglaublich slow und entspannt groovt der Song „Words in my Mouth“ vor sich hin, wie ein Lastwagen auf der Autobahn. Ein bisschen schwerfällig wälzen Bass und Schlagzeug summende E-Gitarren-Licks (zwischen den einzelnen Versen) und -Solos (am Schluss) vor sich hin. Der Synthesizer klimpert und Debbie Harry… ja, sie rettet diesen Song mit ihrem Gesang.

Don’t put your words in my mouth“ singt sie. „That’s not what I meant.“ Die Melodie ist smooth und nicht besonders außergewöhnlich, aber dennoch fesselt Debbies Stimme ungemein. Fast in der Tonlage einer Alt-Sängerin croont sie dahin, singt über Verführung, Kaugummis und diese ewigen Wortverdreher, die es schaffen, einem Hund einen Fleischlaster auszureden. Die Dame will sich keine Worte in den Mund legen lassen, ist scheinbar aber irgendwie machtlos. Also nicken wir mitfühlend im Takt und grooven mit. Den los wird man diesen Song dann noch nicht so schnell.


ROLLING STONE präsentiert: Debbie Harry & Chris Stein in Conversation 2020 – VERSCHOBEN

UPDATE: Debbie Harry und Chris Stein verschieben ihre Auftritte auf September. Neue Termine: 04.09. Köln, Tanzbrunnen - LitCologne Special 06.09. München, Muffathalle 09.09. Berlin, Funkhaus 11.09. Hamburg, Kampnagel Debbie Harry hat mit ihrer Autobiographie „Face It“ wesentlich mehr hingelegt als nur einen schnöden Rückblick auf die Erfolge und Pleiten von Blondie. In einer Mischung aus offenherzigem Storytelling und vielen eindrucksvollen Fotos, Fan-Art-Bildern und Illustrationen bietet der Band sehr viel mehr als die übliche Musikbiografie. Zu lesen ist natürlich von den wilden 70ern in New York City, in denen Blondie neben den Ramones, Television, Talking Heads, Iggy Pop oder David Bowie…
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