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Bowie-Produzent Visconti: ‚The Next Day‘ wird ein Rock-Album

Tony Visconti, der das kommende David-Bowie-Album „The Next Day“ produziert hat, verspricht „eine ziemlich rockige Platte“. 

Das sagte Visconti „BBC News“. Das Album sei eine Mischung aus „classic Bowie“ und „innovative Bowie“. Der Sänger sei glücklich und guter Gesundheit. „The Next Day“ wird hierzulande am 11. März veröffentlicht.

Tony Visconti gilt als einer der prägendsten Bowie-Produzenten. Er arbeitete an 13 Bowie-Alben, unter anderem an „The Man Who Sold The World“ (1970), „Diamond Dogs“ (1974) sowie der so genannten Berlin-Trilogie, bestehend aus „Low“, „Heroes“ und „Lodger“ (1977-1979).

„The Next Day“, sagte Visconti, wurde mit Unterbrechungen innerhalb der vergangenen zwei Jahre in New York aufgenommen. Länger als zwei bis drei Wochen am Stück habe man nie gearbeitet. „In der Regel saßen wir pro Nachmittag an einem oder zwei Songs. Daraus machten wir später dann große Rock-Tracks. Der Gesang wurde erst danach aufgenommen“. Diese Arbeitsweise, so der Produzent, hätten Bowie und er schon seit den Tagen von „The Man Who Sold The World“ verinnerlicht.

Visconti sagte, er sei überrascht gewesen über Bowies Entscheidung, „Where Are We Now?“ als Leadsingle zu veröffentlichen. Das ruhige Stück sei dasjenige auf dem Album, mit dem Bowie am ehesten Inneneinsichten gewährt – und untypisch für den Rocksound von „The Next Day“. „Ich dachte mir: ‚Wieso diese langsame Ballade? David sollte doch mit einem Knall wieder auf der Bildfläche erscheinen!'“ Aber, so Visconti weiter, „David ist der Herr über sein eigenes Leben. Die Single war ein smarter Schachzug, er verknüpft die Vergangenheit mit der Zukunft. Die anderen Songs aber werden sich anders anhören“.

Auch auf Bowies Gesundheitszustand kommt Visconti zu sprechen. Der Sänger musste sich nach einem Herzinfarkt 2004 einer Operation unterziehen. „Er ist jetzt sehr gesund, hat rosige Wangen. Kraft in seiner Brust und in seiner Stimme“, so Visconti.

„Wenn er anfängst zu singen, muss man davonweichen. In einen anderen Raum gehen, ihn alleine vor dem Mikrofon lassen“.


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