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Bowie und die Avantgarde: 5 Alben, die vom Himmel fielen

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Bowie und die Avantgarde: 5 Alben, die vom Himmel fielen

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>>> Die Januar-Ausgabe des ROLLING STONE: Alles zu David Bowie und der Entstehung seines neuen Albums “Blackstar”

Low (1977) ★★★★★

Nach den ausschweifenden, kalifornisch-verkoksten Stücken von „Station To Station“ hätte man von Bowie eher den Lead beim nächsten Trend erwartet. Doch statt Punkrock machte er gleich den übernächsten Schritt und schuf neuartige elektronische Musik. „Breaking Glass“ klingt wie eine laufende Kettensäge, und mit Brian Eno komponierte Bowie instrumentale Epen über die Trostlosigkeit Osteuropas („Warszawa“). Ambient Music in vollständiger Dunkelheit.

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Lodger (1979) ★★★

Tony Visconti wünscht sich heute, er dürfte die Platte neu produzieren. Dabei macht gerade der brutale Post-Disco-Sound den Reiz aus – sowie die wahrscheinlich abruptesten Fade-Outs in Bowies Karriere. Songs über Kriege („Fantastic Voyage“) und gescheiterte Lebensläufe. „DJ“ hat die beste Eröffnung überhaupt: „I’m home, lost my job, and incurably ill.“ Und wieder kein Hit – die letzte Nummer eins, „Fame“, lag vier Jahre zurück.

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The Buddha Of Suburbia (1993) ★★★½

Für die TV-Miniserie über pakistanische Einwanderer in London erdachte Bowie einen waghalsigen Score, der Wesenszüge von „Blackstar“ trägt – wie vogelfrei zirkulierende Saxofone, gepitchte Stimme und ein Stop-and-Go-Schlagzeug.

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Outside (1995) ★★★

Das Konzeptalbum über einen Privatdetektiv, der zu einem Mord in der Galeristen-Szene ermittelt, lässt einen zwar ratlos zurück – Bowie sprechsingt meist zu Industrial-Klängen –, enthält mit „I’m Deranged“ und „The Heart’s Filthy Lesson“ aber auch seine zwei furchteinflößendsten Lieder. Mike Garsons Klavier untermalt einen Todestanz.

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Earthling (1997)  ★ ★ ★ ★

Fehlender Riecher: Bowies Drum’n’Bass-Beitrag kam eineinhalb Jahre (!) zu spät – mit „Timeless“ hatte Goldie bereits 1995 das letzte Wort. Wischt man aber die schlecht gealterten Dauerfeuer-Beats beiseite, kommen etwa in „Little Wonder“ und „Looking For Satellites“ Bowies strahlendste Melodien der Neunziger zum Vorschein. Sein am schlimmsten unterschätztes Album.

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