„Fledermaus-Fresser“: Kritik an Bryan Adams wegen Coronavirus-Kommentaren


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Heftige Kritik an Bryan Adams wird laut, denn der kanadische Singer-Songrwriter brachte sich bei dem Versuch, seinen Frust über die aktuelle Coronakrise und seinen deswegen abgesagten Konzerten auf Social Media abzulassen, in eine ziemlich prekäre Lage.

Adams ließ sich am Montag im Netz zur einer Tirade über das Coronavirus hinreißen und ging dabei relativ zügellos auf jene Menschen los, die seiner Meinung nach für die Pandemie verantwortlich sind. „Dank einiger verdammter Fledermaus-Fresser, dem Verkauf von Tieren auf den Wetmarkets, dem Virus, das gierige Bastarde hervorbringt, liegt die ganze Welt nun auf Eis“, schrieb Adams in dem Post, den er auf seinem Instagram und Twitter teilte. „Meine Botschaft an sie ist, außer ‚vielen verdammten Dank‘ vegan zu werden. An all die Leute, die unsere Shows verpassen: Ich wünschte mir wirklich, dass ich dabei sein könnte, mehr als ihr euch vorstellen könnt“, fuhr er fort.

„Sehr unkanadisch Bryan!“

Adams hätte in dieser Woche mehrfach in der Royal Albert Hall in London auftreten sollen. Die Konzerte wurden  aufgrund des derzeitigen Lockdowns in Großbritannien abgesagt. Die ausfälligen Kommentare sah die Fangemeinde deshalb allerdings nicht als entschuldigt. Während ein Twitter-User schrieb: „Nun, nach der Dummheit, die du an den Tag gelegt. hast, bin ich ziemlich froh, dass dir deine Shows abgesagt wurden“, meinte ein anderer: „Sehr unkanadisch Bryan! Komm vielleicht einmal her und unterstütze die unverzichtbaren Arbeiter, indem du dich als Freiwilliger meldest.“  Adams hat inzwischen seinen Tweet wieder gelöscht und die Kommentare zu dem Instagram-Posting deaktiviert. Konkret geäußert hat sich der Musiker zu seinen Bemerkungen bisher noch nicht.

Eine eine ähnliche Kerbe schlug, wenn auch weit diplomatischer formuliert, Paul McCartney. Auch der Beatle verdammt die Wetmarkets und den Verzehr von Fledermäusen – appelliert jedoch einfach an die Menschen im Allgemeinen, gesundheitsschädigendes Essverhalten zu überdenken.