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Chuck Palahniuk: Ohne David Bowie würde keiner „Fight Club“ kennen


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Auf der amerikanischen Website des ROLLING STONE hat Chuck Palahniuk, Autor von „Fight Club“, „Invisible Monsters“, „Choke“ und anderen Bestsellern, einen Abschiedsbrief an David Bowie veröffentlicht, in dem er sich daran erinnert, welchen Einfluss Bowie auf Palahniuks Karriere hatte.

So berichtet Palahniuk von der Zeit, als er noch kein gefeierter Schriftsteller war und gerade Fuß im Buch-Geschäft fassen wollte. Als Reporter hatte er recht erfolglos gearbeitet und war in den 90er Jahren auf der Suche nach einem Verleger.

Gerald Howard, ein berühmter Autor, war auf einer Konferenz in Washington. Palahniuk, der kein Geld für den Eintritt in die Konferenz hatte, suchte ein Gespräch mit Howard in einer Hotelbar – doch da dieser unzählige Menschen um sich herumstehen hatte, war dieses Vorhaben leichter gesagt, als getan. Palahniuk musste daher zu drastischen Maßnahmen greifen:

„Ich habe den Barkeeper gefragt, ob er mir 10 Dollar in Kleingeld wechseln kann und das habe ich dann genutzt, um die Bar-Jukebox zu befüttern. Ich habe immer und immer wieder ‚Young Americans‘ von David Bowie ausgewählt, einen Song, den ich für immer auf einer einsamen Insel hören könnte. Die meisten Leute waren jedoch genervt und verließen die Bar. Schon bald hatte ich Gerry [Gerald Howard, Anm.] für mich alleine. Letztendlich konnte ich ihm ‚Fight Club‘ und 15 weitere Bücher verkaufen. Bis zum heutigen Tag erinnert er sich aber nicht an den Song, und dass er in Dauerschleife lief.“

Ohne David Bowie und seine Musik, die einen großen Einfluss auf den jungen Chuck Palahniuk hatte, hätte die Karriere des Autors vermutlich eine ganz andere Richtung genommen. „Fight Club“ hätte eventuell nie seinen Weg in die Bücherregale dieser Welt gefunden und wäre unter Umständen auch nie von David Fincher mit Brad Pitt und Edward Norton in den Hauptrollen 1998 verfilmt worden.

Trailer zu „Fight Club“


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