Coldplay: So klingt „Princess of China“ feat. Rihanna


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Ein bisschen hatte man es gefürchtet, das Duett von Coldplay und Rihanna. Mitte September kam die Nachricht herein geflattert, dass es auf dem neuen Album einen solchen Song geben wird – die Reaktionen darauf waren eher unbegeistert bis besorgt.

Schon beim letzten Album wurde ja  oft kritisiert, dass die Songs überproduziert worden seien. Das Quartett um Chris Martin hätte sich eigentlich auch „Brian Eno“ auf die Stirn tätowieren können, von den subtilen Melodien und den Emotionen der frühen Alben war bei diesen Bombastpopsongs ja nicht mehr viel übriggeblieben.

Nun dachte man sich – im Rausch des Optimismus – manchmal: Vielleicht ist es beim fünften Album der Briten anders. Nach „Every Teardrop Is A Waterfall“ und „Paradise“ löste sich diese Hoffnung jedoch schon in Luft auf. Tja, und nun das Duett mit Rihanna. Bereits die ersten Töne des Songs lassen den Hörer zusammenzucken – Coldplay klingt mehr nach David Guetta als nach Coldplay. Was sollen die Synthesizer-Melodien und dieser Club-Beat?

Gemessen am aktuellen Standard würde dieser radio-friendly-song als nächste Single ein Hit werden und sowohl Radioplaylisten als auch die Tanzflächen der Provinz- und Massenclubs erobern. Aber der durchschnittliche Musikinteressierte und vor allem der Coldplay-Freund fürchtet nun nicht mehr nur diesen Song, sondern auch das gesamte Album „Mylo Xyloto“.

Leider wurde der Stream aus dem Web entfernt – wir bitten um Entschuldigung.