Comics: „Jakob“, eine grafische Novelle. Hier signierte Exemplare gewinnen.

Es mag erstaunen, dass Felix Mertikat und Benjamin Schreuder ihren „Jakob“ als Abschlussarbeit an einer deutschen Filmhochschule eingereicht haben – die beiden studierten nämlich an der renommierten Filmakademie Baden Württemberg. Doch sobald man sich mit dem kleinen „Jakob“ auf die Suche nach seiner verstorbenen Mutter macht, weiß man plötzlich auch nicht mehr, ob man jetzt in einem Comic ist, oder den Skizzen einer Zeichentrickproduktion folgt. Das sahen dann auch wohl die Akademie-Oberen im Institut für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion, die das Ding zurecht durchgewunken hat.

Auch inhaltlich ist „Jakob“ schwer zu verorten. Die Geschichte um einen kleinen jungen, der morgens aufwacht und mit dem Tod seiner Mutter konfrontiert wird, folgt teilweise den Regeln eines Kinderbuches und inszeniert seinen Weg als parabelreiche Reise. Aber Jakob verlässt dabei immer wieder die fröhliche Kinderwelt und tappst auf seine naiv furchtlose Weite oft in die Randgebiete zwischen düsterem Märchen und einer Welt, die fast die unsere sein könnte. Schöne Eindrücke vom ganz besonderen Strich der Künstler sieht man hier:

Wir verlosen 3 handsignierte Exemplare. Einfach eine Mail mit Stichwort „Jakob“ an verlosung@www.rollingstone schreiben. Viel Glück!

Kooperation

Barbra Streisands dämliche Verteidigung Michael Jacksons: „Es ist Belästigung, aber …“

Barbra Streisands Logik zufolge tragen die Eltern die Schuld, sollte Michael Jackson die damaligen Kinder Wade Robson und James Safechuck sexuell missbraucht haben, wie die beiden heute Erwachsenen in der Doku „Leaving Neverland“ behaupten. Mit der „Times“ sprach die Sängerin über die Missbrauchsvorwürfe gegen den 2009 verstorbenen Popstar. „Die Schuld tragen, denke ich, die Eltern, die ihren Kindern erlaubt haben bei ihm zu schlafen.“ Außerdem könne der Schaden bei den heute erwachsenen zwei Männern nicht allzu groß sein, denn: „Beide sind verheiratet, beide haben Kinder – also hat sie die Sache auch nicht umgebracht.“ „Seine Bedürfnisse waren seine Bedürfnisse“ Streisand…
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