Daniel Lanois im ROLLING-STONE-Videointerview: Über „Player, Piano“ und die Vorlieben Dylans


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U2 verhalf er —gemeinsam mit seinem Freund und Mentor Brian Eno – zu ihren wichtigsten Alben. Bob Dylan verdankt ihm „No Mercy“ und „Time Out Of Mind“, Neil Young „Le Noise“ — und auch die Neville Brothers, Peter Gabriel, Emmylou Harris oder Brandon Flowers vertrauten auf seine Fähigkeiten und (gleichermaßen musikalischen wie technischen) Forschungsdrang. Die Rede ist von Daniel Lanois, einem der prägenden Klangarchitekten und Produzenten unserer Zeit.

Lanois ist aber nicht nur Produzent, sondern auch Solo-Künstler — und zwar einer mit einem beträchtlichen Output.  Nachdem er 2021 auf dem Album „Heavy Sun“ seine Idee von Gospel-Musik verfolgte, legt der 71-Jährige nun sein neues Werk „Player, Piano“ vor. Darauf widmet er sich dem Klavier — beziehungsweise seiner Vorstellung, wie ein Piano klingen sollte. Nämlich weicher, homogener — aber auch gleichzeitig klarer als das, was man auf den meisten aktuellen Klavieraufnahmen zu hören bekommt. Dafür modifizierte er schon mal altehrwürdige Bösendorfer-Flügel.

Am Samstag, 24. September, tritt Daniel Lanois im Berliner Zenner auf. Tickets gibt es hier.

Das rund einstündige Interview gibt es hier zu sehen: