Darum will Quentin Tarantino einen „Star Trek“-Film drehen

Darum will Quentin Tarantino einen „Star Trek“-Film drehen

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Zehn Filme, sagte Quentin Tarantino in den letzten Jahren immer wieder, solle sein Gesamtwerk als Kino-Regisseur umfassen (okay, „Kill Bill 1“ und „Kill Bill 2“ zählen eigentlich als zwei Filme – würde dann elf insgesamt machen). Sein neuntes Werk, das noch unbetitelte „Sharon Tate und Charles Manson“-Projekt, steht bereits fest – es kommt am 9. August 2019 in die Kinos.

Sein finaler, zehnter Streifen könnte, wie nun berichtet wird, eine ungewöhnliche Wahl sein: Angeblich möchte Tarantino einen „Star Trek“-Film drehen. Er habe sich bereits mit „Star Trek“-Rebooter J.J. Abrams darüber unterhalten, wie der Hollywood Reporter wissen will. Sein Drehbuchentwurf liege bereits vor.

 Auf den ersten Blick scheint „Star Trek“ eine krasse Möglichkeit für den Filmemacher zu sein, schuf Tarantino seine Kinowelten, abgesehen von der Literaturverfilmung „Rum Punch“ (aus dem 1997 „Jackie Brown“ wurde), doch stets selbst.

Auch dürfte dem einen oder anderen Trekkie bzw. Nachlassverwalter der Gedanke nicht gefallen, dass ein Enfant terrible wie Tarantino sich um Sci-Fi-Franchise kümmert, das bislang strengen Regeln und klar definierten Charakterzügen ihrer Protagonisten folgte.

Quentin Tarantino beschäftigt sich mit Charles Manson
Quentin Tarantino

Aber Tarantino ist ein Riesenfan von „Star Trek“. Wie er in Interviews mitteilte, liebt er die Original-Serie aus den 1960er-Jahren, auch Episoden von „The Next Generation“ sind ihm ans Herz gewachsen: „Einige der Folgen hätte man locker auf 90 Minuten strecken und damit wahnsinnige Sachen machen können.“

Eine Bestätigung Quentin Tarantinos, dass er an Bord ist, steht noch aus.

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Adam Pretty Getty Images
Tarantino: erstes Foto von Margot Robbie als Manson-Opfer Sharon Tate

Auf Instagram hat Margot Robbie („I, Tonya“) ein erstes Bild in ihrer Rolle als Sharon Tate veröffentlicht – sie verkörpert die 1969 ermordete Schauspielerin in Quentin Tarantinos kommendem Ära-Porträt „Once Upon a Time in Hollywood“. Tate, die Ehefrau des Regisseurs Roman Polanski, wurde gemeinsam mit Freunden Opfer der Bande von Charles Manson. Der Sekten-Chef stiftete Mitglieder seiner „Family“ zu tödlichen Angriffen in den Villenvierteln an. Sharon Tate, Manson und Polanski sollen im Werk Tarantinos (Kinostart: August 2019) dennoch nur nebensächlich sein. Margot Robbie auf Instagram: https://www.instagram.com/p/BmJACWgnwaW/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=embed_loading_state_control „Once Upon A Time in Hollywood“, das neue Filmprojekt von Quentin Tarantino, ist -…
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