„Pulp Fiction“: Schicksal von Bondage-Sexsklave Gimp geklärt


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Quentin Tarantino hat sich in einem neuen Interview zu dem Schicksal einer seiner verrückten Charaktere aus „Pulp Fiction“ geäußert: dem Gimp.

Anlässlich eines Interviews mit „Empire“, beantworte der Regisseur Fan-Fragen zu seinen Filmen, darunter natürlich auch zu seinem Klassiker „Pulp Fiction“ von 1994. Eine Frage, die so manchem seit 26 Jahren unter den Nägeln brennt, ist diese: Was wurde denn letztendlich aus dem Gimp, dem armen ledertragenden Kerl, der im Film als Bondage-Sexsklave in einer Kiste gefangen gehalten wird? Tarantino zufolge soll dieser kein gutes Ende genommen haben: „In meiner Vorstellung, also zumindest in der, als ich an dem Drehbuch schrieb, ist der Gimp tot. Butch schlug ihn k.o., und in seiner Ohnmacht erhängte er sich selbst. Was seine Hintergrundgeschichte betrifft, so war er eine Art Anhalter – oder jemand, den sie vor sieben Jahren mitgenommen und darauf trainiert haben, das perfekte Opfer zu sein.“

Mag Gimps Schicksal auch relativ deprimierend sein, so hatte Tarantino zum Ausgleich noch eine lustige Anekdote parat. So soll Comedian Jon Lovitz den Schauspieler Stephen Hibbert, der unter dem Gimp-Kostüm steckte, aus einem anderen Filmprojekt gekannt haben und über dessen Mitwirken im Film sehr verstört gewesen sein. Tarantino habe dieser Zufall äußerst amüsiert:„Ich habe etwas Lustiges von Jon Lovitz gehört, der Stephen Hibbert, den Kerl, der den Gimp spielte, aus ‚The Groundlings‘ kannte. Als Jon zum ersten Mal ‚Pulp Fiction‘ sieht, fragt er sich: ‚Was zum Teufel ist das?‘ Er sitzt im Kino ,während die Credits rollen, und sieht plötzlich Stephens Namen. Dann schreit er auf: ‚Was? Ich kenne den Gimp?!’“ 


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