David Bowies letzte Live-Auftritte: Vom Herzinfarkt auf der Bühne bis zur Radio City Music Hall

David Bowies letzte Live-Auftritte nach seinem Herzinfarkt 2004 – eine vollständige Chronik seines stillen Abschieds von der Bühne.

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Empfehlungen der Redaktion

New York, Central Park SummerStage, 15. September 2005

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Rund um Fashion Rocks wurde Bowie wieder häufiger in der New Yorker Musikszene gesehen. Er besuchte regelmäßig Konzerte im Bowery Ballroom, unter anderem von TV on the Radio und Arcade Fire. Letztere hatten es ihm besonders angetan. Nur eine Woche nach dem Fashion Rocks-Auftritt erschien Bowie bei ihrem Konzert im Central Park und sang „Queen Bitch“ sowie erneut „Wake Up“. Das Video ist unscharf und verzerrt – doch die Ekstase des Publikums ist unübersehbar.

London, Royal Albert Hall, 29. Mai 2006

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33 Jahre nachdem Bowie „See Emily Play“ für sein Coveralbum „Pin Ups“ aufgenommen hatte, überraschte er das Publikum bei einem Konzert von David Gilmour im Royal Albert Hall. Er sang den Syd-Barrett-Klassiker „Arnold Layne“ und übernahm anschließend die Gesangsparts von Roger Waters bei „Comfortably Numb“, die auf der Tour sonst Rick Wright gesungen hatte.

„Unglaublich war, dass er ‚Arnold Layne‘ in- und auswendig kannte“, sagte Guy Pratt 2020. „Als hätte er den Song sein ganzes Leben jeden Abend gesungen.“

New York, Hammerstein Ballroom, 9. November 2006

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Es gibt gute Argumente dafür, dass Bowies dreisongiger Auftritt beim Benefizabend „Save a Child“ 2006 sein letzter echter Live-Auftritt war. Er spielte „Wild Is the Wind“ und „Fantastic Voyage“ mit Mike Garson bevor Alicia Keys für „Changes“ dazukam. Die Videoqualität ist miserabel, doch es ist das letzte Mal, dass Bowie eigene Songs öffentlich sang oder mit Musikern auf der Bühne stand. Aber es gab noch einen allerletzten Moment.

New York, Radio City Music Hall, 19. Mai 2007

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Bowie kuratierte 2007 das High Line Festival in New York. Ein geplantes Abschlusskonzert im Riverside Park wurde abgesagt, doch er lud Ricky Gervais in die Radio City Music Hall ein und betrat selbst die Bühne, um ihn vorzustellen. Dabei sang er – ohne Band – das satirische Lied „Little Fat Man“, bekannt aus der Serie „Extras“. Ob man dies als echten Auftritt zählt, bleibt Ansichtssache. Sicher ist: Bowie veröffentlichte danach noch zwei Alben, drehte mehrere Videos und schuf „Lazarus“. Doch er sang nie wieder öffentlich – nicht einmal „Little Fat Man“.

Andy Greene schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil