ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE
Highlight: Jeff Buckleys Meisterwerk „Grace“: Hallelujah!

David Bowies bester Drummer ist tot: Dennis Davis verstorben

Dennis Davis, ehemaliger Schlagzeuger von David Bowie, ist tot. Der US-Musiker verlor seinen langen Kampf gegen den Krebs. Davis spielte die Drums auf Bowies besten Alben und in Bowies bester Live-Phase, setzte zwischen 1975 seine Akzente unter anderem auf „Young Americans“,  „Station to Station“, „Low“, “Heroes”, „Lodger“ und „Scary Monsters (And Super Creeps)“. Songs wie „Speed Of Life“, „Breaking Glass“, „Blackout“ oder „Stay“ hätten ohne die Mitarbeit des New Yorkers sicher anders geklungen, weniger funky, weniger getrieben und weniger manisch.

Davis arbeitete u.a. auch für Iggy Pop („The Idiot“), Jemaine Jackson („Let’s Get Serious“) und Stevie Wonder („Hotter Than July“, „Journey Through the Secret Life of Plants“). Erste Bekanntheit erhielt er 1967 in der Clark Terry Big Band, nach seiner Tätigkeit als Militärmusiker im Vietnamkrieg stieg Davis in Roy Ayers’ Band ein.

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Bowie-Produzent Tony Visconti teilte in einem Statement mit:

“Dennis Davis war einer der kreativsten Drummer, mit denen ich je zusammen gearbeitet habe. Ein disziplinierter Jazz-Schlagzeuger, der den Rock mit dem Einfühlungsvermögen des Jazz behandelte. Hört euch „Blackout“ von „Heroes“ an. Er integrierte Congas in sein Schlagzeug, es klang, als würden zwei Musiker gleichzeitig spielen, Drums und Percussion (…) Es wird nie wieder einen Drummer wie ihn geben, einen Menschen und Freund wie Dennis einer war, ein magischer Menschen.“

Bowie und Band live im Bremer Musikladen 1978:

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Jeff Buckleys Meisterwerk „Grace“: Hallelujah!

Mit "Grace", seinem einzigen kompletten Studioalbum, hat sich Jeff Buckley einen festen Platz in der Popgeschichte gesichert. Keine leichte Kost: melancholische Melodien und nachdenkliche Texte über unerfüllte Liebe. Doch die zehn fragilen Songs zwischen Folk, Jazz und Rock sind so schön, dass David Bowie "Grace" als eines von zehn Alben mit auf die einsame Insel nehmen würde. Der Heidelberger Jazzmusiker Karl Berger, der für die Streich-Arrangements verantwortlich zeichnete, erinnert sich: "Jeff war musikalisch sehr offen und kannte Musik von der klassischen Avantgarde bis zum modernen Jazz. Er ließ mich schreiben, was immer ich wollte." Das Label Columbia machte allerdings einige…
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