Dick Parry, Saxophonist auf Pink-Floyd-Klassikern, mit 83 gestorben
Der langjährige Freund von David Gilmour spielte auf „Shine On You Crazy Diamond“, „Wish You Were Here“, „Us and Them“ und „Money“ – und begleitete die Band regelmäßig auf Tour.
Dick Parry, der Saxophonist auf Pink-Floyd-Klassikern wie „Money“ und „Shine On You Crazy Diamond“, ist im Alter von 83 Jahren gestorben.
Pink-Floyd-Gitarrist David Gilmour gab Parrys Tod am Freitag in den sozialen Medien bekannt; eine Todesursache wurde nicht genannt.
„Mein lieber Freund Dick Parry ist heute Morgen gestorben. Seit ich siebzehn war, habe ich mit Dick in Bands gespielt, darunter Pink Floyd“, schrieb Gilmour.
Unverwechselbarer Klang
„Sein Gefühl und sein Ton machen sein Saxophonspiel unverwechselbar, eine Signatur von enormer Schönheit, die Millionen kennen und die so ein wesentlicher Bestandteil von Songs wie ‚Shine On You Crazy Diamond‘, ‚Wish You Were Here‘, ‚Us and Them‘ und ‚Money‘ ist.“
Neben seinen Studioaufnahmen mit Pink Floyd war Parry in den mittleren Siebzigerjahren ein fester Bestandteil der Konzerte der Band. Fast 20 Jahre nach „Wish You Were Here“ kam Parry für das 1994er Album „The Division Bell“ wieder zur nun von Gilmour angeführten Band dazu und spielte auf „Wearing the Inside Out“. Parry begleitete Pink Floyd auch auf der Tournee zu „The Division Bell“, wie das Live-Album „Pulse“ dokumentiert.
„Er spielte in der letzten Band, die ich mit Rick Wright hatte, bei der On an Island Tour und bei Live 8 mit Pink Floyd“, fügte Gilmour über Parry hinzu.
Zusammenarbeit mit anderen Größen
Neben seiner Zeit mit Pink Floyd nahm Parry auch mit Künstlern wie John Entwistle von den Who, Rory Gallagher und Lightnin‘ Slim auf.
David Gilmour äußert sich zur „The Dark Side Of The Moon“-Theorie
Diese Fan-Theorie kursiert schon seit Jahren: Angeblich soll Pink Floyds „The Dark Side Of The Moon“ so geschrieben sein, dass es synchron mit dem Streifen „Der Zauberer von Oz“ übereinstimmt. Nun äußerte sich David Gilmour zu den Gerüchten.
Gilmour kann darüber nur lachen
Am Abend des 7. Novembers trat der Künstler in der „Tonight Show Starring Jimmy Fallon“ auf. Hier kam jene Theorie auf, die schon seit Jahren kursiert. Man nennt sie „Dark Side of the Rainbow“, „Dark Side of Oz“ oder auch „The Wizard of Floyd“. In der Show wurde die Frage gestellt, ob sie wahr sei. Gilmour scherzte: „Nun, natürlich war sie das.“
Der 78-Jährige sprach davon, wie er es mit seiner Frau Polly Samson vor ein paar Jahren angehört habe. „Jemand sagte, man lege die Nadel auf, und beim dritten Brüllen des MGM-Löwen lege man die Nadel für den Anfang von ‚Dark Side‘ auf, und dann passierten diese seltsamen Synchronizitäten.“ Für den Sänger jedoch scheinbar nicht mehr, als „seltsame Zufälle“.
„The Dark Side Of“… Star Wars?
Zuletzt gesellte sich im Jahr 2016 dann eine neue Theorie dazu. So soll die Platte auch perfekt mit dem Streifen „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ harmonisieren. Das fand wohl ein Reddit-User heraus. Dieser meinte, dass man „Dark Side Of The Moon“ abspielen müsste, sobald die Eröffnungssequenz von „Das Erwachen der Macht“ vorbei ist.