Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Pink Floyd – „The Final Cut“


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Die Geschichte über den im Zweiten Weltkrieg gefallenen Vater war ja zu Ende erzählt („Us And Them“), der Falklandkrieg Großbritanniens gegen Argentinien 1982 inspirierte Roger Waters nun zu seiner letzten Platte mit Pink Floyd.

„What have we done, Maggie, what have we done? What have we done to England?“ (aus „The Post War Dream“) war der tapfere Versuch, auf Augenhöhe mit der Premierministerin zu kommunizieren. „The Final Cut“ erreichte Platz 1 im UK – und blieb dennoch ungeliebt.

Roger Waters‘ Egomanie zerstörte Pink Floyd

Der Rauswurf des Keyboarders Richard Wright (nach „The Wall“) hallte nach, David Gilmour und Nick Mason wurden zu Quasistudiomusikern degradiert. Waters’ Egomanie zerstörte Pink Floyd schließlich. Ironie des Schicksals: Nach seinem Abschied wurde er in Sippenhaftung genommen.

Nicht wenige verzweifelte Fans machen Waters für die Yogamusik-Phase der Band verantwortlich. In Wahrheit fand sie ohne ihn statt.


Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten

Ohne Konzerte und Festivals fanden wir uns plötzlich abends auf unsere Plattensammlungen zurückgeworfen und stellten fest: Oft sind es nicht die kanonisierten Klassiker, die man besonders gern auflegt.

Stattdessen sind es Alben im Katalog eines lieb gewonnenen Künstlers, die man ganz für sich allein zu haben scheint, weil der Rest der Welt sie verschmäht oder gar schon vergessen hat – missverstandene Geniestreiche, verkannte Meisterstücke, vernachlässigte Schlüsselwerke und Platten, die einfach viel besser sind als ihr Ruf und eine Neubewertung verdienen.

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