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Highlight: Die 100 besten Sänger aller Zeiten

Die 100 besten Sänger aller Zeiten: die komplette Liste

ROLLING STONE  hat entschieden: Dies sind die 100 größten Sänger aller Zeiten.

Das Wahlverfahren: Gewählt haben etwa 200 von der US-Redaktion berufene Musiker, Kritiker und Experten. Von der deutschen Redaktion wurden einige Favoriten ergänzt.

Die Jurytexte stammen unter anderem von Mary J. Blige, Billy Joel, Robert Plant, Van Morrison, Jackson Browne, Alicia Keys, Bono, Lenny Kravitz und Iggy Pop.

Unter anderem in der Jury:

Alice Cooper, Chris Cornell, David Crosby, Cameron Crowe, Clive Davis, Steve Earle, Melissa Etheridge, Mick Fleetwood, Liam Gallagher, Art Garfunkel, Beth Gibbons, Merle Haggard, Albert Hammond Jr., James Hetfield, Robert Hilburn, Jimmy Iovine, Chris Isaak, Yusuf Islam, Jim James, Billy Joel, Norah Jones, Rickie Lee Jones, Alicia Keys, B.B. King, Carole King, Lenny Kravitz, Jon Landau, Jerry Leiber, Kurt Loder, Courtney Love, Mike Love, Loretta Lynn, Shelby Lynne, Ray Manzarek, Chris Martin, Paul McGuinness, John Mellencamp, George Michael, Mike Mills, Sinead O’Connor, Yoko Ono, Ozzy Osbourne, Iggy Pop, Keith Richards, Robbie Robertson, Chris Robinson, Mark Ronson, Patti Smith, Bruce Springsteen, Ringo Starr, Seymour Stein, Rod Stewart, Justin Timberlake, Steven Van Zandt, Roger Waters, Scott Weiland, Paul Westerberg, Ann Wilson, Brian Wilson, Nancy Wilson.

Der US-Schriftsteller Jonathan Lethem beantwortet für uns die Frage:

Was macht einen begnadeten Sänger aus?

Jede Stimme besitzt eine Persönlichkeit, ähnlich wie jeder menschliche Körper einen eigenen Geruch hat oder eigene Formen. Tief im Bauch zum Leben erweckt, von der Kehle in Form gepresst, durch den Blasebalg der Lungen in Fahrt versetzt, mittels Zunge und Lippen in endgültige Gestalt gebracht, ist Gesang immer eine Art hörbarer Kuss, ein spontanes Geständnis, ein Rülpser der Seele, der sich einfach nicht zurückhalten lässt auf dem Weg durchs irdische Dasein. Wie hoffnungslos ehrlich! Wie beängstigend!

Bob Dylan live 1979
Bob Dylan live 1979

Die Fähigkeit, halbwegs tonrein zu singen, ist übrigens – entgegen landläufiger Meinung – kein Hindernis, wenn man Rocksänger werden will, höchstens ein klitzekleiner Nachteil. Umgekehrt garantieren die vokalen Defizite eines Lou Reed nicht jedes Mal ein „Pale Blue Eyes“, ebenso wenig wie aus dem tapsigen Tanzbär-Gebrumm eines Tom Waits automatisch ein „Downtown Train“ entsteht. Trotzdem hat sich der von Galionsfiguren wie Bob Dylan, Jim Morrison und Jonathan Richman geprägte Antigesang als erstaunlich langlebig und stilbildend erwiesen.

George Rose Getty Images


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