Die 50 besten Punk-Alben aller Zeiten – Teil 1


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MC5 – „Kick Out The Jams“ (Elektra, 1969):

Schon im April 1969 nannte Lester Bangs diese Band aus Detroit in seiner Besprechung zu „Kick Out The Jams“ „a bunch of 16 year old punks on a meth power trip“. Das klingt fast wie ein Kompliment, aber so war es nicht gemeint. „Lächerlich, anmaßend, prätentiös“ fand er dieses Album, und irgendwie hat er damit ja auch recht.

MC5 mischten Beat-Poetry, die Hippie-Lyrik von Sun Ra und linke Agitation und klauten dazu Tunes von John Lee Hooker und den Troggs. Aber es ist die wahnsinnige Energie der auf Free-Jazz getuneten Gitarren von Fred „Sonic“ Smith und Wayne Kramer, die dieses Live-Album so bemerkenswert macht. Die Haltung dahinter war schon Punk, die Musik zog auf dem nächsten MC5-Album „Back In The USA“ nach.

Sehen Sie in unserer Galerie: die 50 wichtigsten Punk-Alben aller Zeiten, Teil 1.


Sid Vicious: Der mysteriöse Tod des Sex-Pistols-Bassisten

Am 1. Februar 1979 wachte Sid Vicious im Rikers Island Detention Center in New York City auf, in dem er wegen Mordverdachts einsaß. Die Tage, die bis zu diesem Zeitpunkt hinter ihm lagen, waren ein wahrer Albtraum gewesen. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, seine Freundin Nancy Spungen ermordet zu haben, doch Sid erinnerte sich nicht an die Tat. Zum angeblichen Tatzeitpunkt war er vollkommen high und nicht mehr im Besitz seiner geistigen Fähigkeiten. Das Einzige, an das er sich erinnern konnte, war Nancys Leiche, die er nach dem Aufwachen fand. Der Gedanke, dass er der Täter sein könnte, terrorisierte ihn…
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