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Die 50 wichtigsten Punk-Platten: 1982 bis 1989

In der Juli-Ausgabe des Rolling Stone hat sich die Redaktion dem Punk gewidmet. Neben Artikeln über die Helden und das Erbe des Punks, sowie der neuen Blondie-Platte als exklusive Beilage, gibt es auch eine chronologische Liste der wichtigsten Platten des Punk. In der letzten Woche gab es an dieser Stelle bereits die Plätze 41 bis 50, diese Woche fahren wir mit den Plätzen 31 bis 40 fort, die den Zeitraum von 1982 bis 1989 umfassen. Seit dem Erscheinen des Hefts ist eine rege Diskussion über die Liste der Punk-Platten in unserem Forum entbrannt. Wenn Sie wollen, steigen Sie hier mit ein.

Platz 31: Bad Brains – Bad Brains (ROIR, 1982)

Eine Grundidee des Punk – das „Anything goes“, die Liberalisierung der Produktionsmittel, die Möglichkeit für absolut jeden, dabei sein zu können – verkörperte kaum eine Band so sehr wie die Bad Brains. Hoch virtuose Musiker und praktizierende Rastafaris, die sie waren, mischten sie im aggressiven, ultramaskulinen Klima der D.C.-Szene chilligen Roots-Reggae in ihren Hochgeschwindigkeits-Hardcore, abgerundet vom in Patois dargebotenen Schnapp-atmungs-Gesang von HR. Die Bad Brains waren aus einer Jazz-Fusion-Band hervorgegangen und lehnten den Begriff Hardcore als Kategorisierung ab. Dennoch: Ihr ursprünglich nur auf Kassette veröffentlichtes unbetiteltes Debüt gehört bis heute zu den besten Alben des Genres.

Platz 32: Crass – Christ The Album (CRASS, 1982)

Crass waren die Ultras der Bewegung. Das aus alten Hippies und jungen Punks bestehende Kollektiv verbreitete wie keine andere Band die Botschaft des Anarchismus. Zu den klassischen drei Akkorden und dem hämmernden Schlagzeug rotzt Sänger Steve Ignorant in gut zwei Minuten mehr aufrührerische Parolen heraus als andere Bands auf einem ganzen Album. „Christ – The Album“ ist das ambitionierteste Werk der Kommunarden aus Essex. Keyboarder Paul Ellis spielte vorher bei Hot Chocolate, doch Funk findet man nicht, eher abenteuerlichen Lärm. Zwischen den Stücken gibt es Schnipsel mit Radiomitschnitten, Zen-Gedichten und Zufallsgeräuschen. Das beiliegende Poster zeigte eine unter Kot begrabene Margaret Thatcher.



Dave Grohl: Wiedervereinigung mit Nirvana-Mitgliedern für ein Charity-Konzert

Der Frontmann der Foo Fighters und ehemalige Drummer von Nirvana spielt am Wochenende ein Charity-Konzert in Los Angeles. Dafür hat Dave Grohl sich etwas ganz besonderes ausgedacht: Unter anderem tritt er dort mit seinen ehemaligen Kollegen von Nirvana, Pat Smear und Krist Novoselic, auf –  und bei „Dave Grohl & Friends“ machen auch Marilyn Manson, Beck und St. Vincent mit. Zuletzt spielte das Trio 2018 bei dem „Cal Jam Festival“ der Foo Fighters. Novoselic war Gründungsmitglied der Grunge-Band Nirvana und Smear unterstütze das Trio von 1993 an bei ihren Liveauftritten. Nach Kurt Cobains Tod 1994 arbeitete Smear mit Dave Grohl bei…
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