Spezial-Abo

Die besten Bassisten aller Zeiten, Platz 8: Jaco Pastorius


von

„Mein Name ist John Francis Pastorius III, und ich bin der größte Bassist der Welt“. Das war Jaco Pastorius Eröffnungstext zu Joe Zawinul, als er den Weather-Report-Keyboarder bei einer Show 1974 in Miami hinter der Bühne traf. Zawinul höhnte damals, aber ein paar Jahre später, nachdem Pastorius der Gruppe beigetreten war und geholfen hatte, sie zu echten Fusion-Superstars zu machen, lachte er nicht mehr. Jacos selbstbetiteltes Debüt 1976, bei dem er mit Leichtigkeit Hochgeschwindigkeits-Bebop spielte und mit läutenden Obertönen blendete, setzte einen neuen Standard für die Virtuosität von E-Bässen. Im selben Jahr kam er zu Weather Report und begeisterte das Publikum mit seinem charakteristischen Fretless-Sound und seinem übermütigen Flair.

>>> die 50 besten Bassisten aller Zeiten

Er verbannte für immer die Vorstellung, dass der Bass ein Hintergrundinstrument sei. So auffällig wie er war, war er auch ein hervorragender Mitarbeiter: Von Mitte der Siebziger bis in die achtziger Jahre – vor seinem tragischen Tod im Alter von 35 Jahren – passte Pastorius revolutionärer viersaitiger Ansatz perfekt zu allen, von Pat Metheny bis Jimmy Cliff, und insbesondere zu Joni Mitchells zunehmend abenteuerlichem Songwriting auf Alben wie „Hejira“. „Es war, als hätte ich ihn geträumt, weil ich ihm keine Anweisungen geben musste“, sagte Mitchell einmal über Jaco. „Ich konnte ihn einfach irgendwie loslassen und zurücktreten und seine Entscheidungen feiern.“


An dieser Stelle findest du Inhalte von YouTube

Um mit Inhalten von YouTube zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
Socials aktivieren


Die besten Bassisten aller Zeiten, Platz 2: Charles Mingus

ROLLING STONE: die besten Bassisten aller Zeiten – die Liste Platz 02. Charles Mingus Charles Mingus war so viel mehr als ein Bassist – Komponist, Konzeptualist, klassisch ausgebildeter Cellist, Sozialkritiker -, dass man manchmal leicht vergisst, wie viel Kraft er auf seinem Instrument hatte. Aber das Herzstück seiner üppigen, kaleidoskopartigen Stücke war ein unerbittlicher rhythmischer Antrieb, der von seinen Fingern durch die Saiten und direkt in seine Bands floss. Es klang so, als würden die Solisten auf einem riesigen Trampolin springen. Hören Sie ihn bei klassischen Kompositionen wie „II B.S.“ und „Better Get Hit in Your Soul“ zusammen mit dem…
Weiterlesen
Zur Startseite