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Die Königin von Deutschland: Helene Fischer wird 30


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Helene Fischer singt mit der Mannschaft 
Rückkehr der Deutschen Fussball Nationalmannschaft nach dem Titelgewinn Weltmeister

Eine Szene, die sich auf Jahrzehnte in die Köpfe der Menschen gebrannt haben dürfte: 15. Juli 2014. Die Deutsche Fußballnationalmannschaft ist gerade Weltmeister in Brasilien geworden und steht vor 500.000 Menschen am Brandenburger Tor in Berlin, um, noch etwas angetrunken, ein wenig das Feierbiest zu geben. Dazu gesellt sich wie von selbst Helene Fischer, deren Song „Atemlos durch die Nacht“ – so will es der Mythos – für Jogis Jungs so etwas wie DER Treibstoff im Samba-Land gewesen sein soll.

Man versucht sich das vorzustellen, wie Schweinsteiger, Lahm und Co. kurz vor Anpfiff des Finalspiels gegen Argentinien mit Disco-Lautstärke Helene intonieren und glaubt gerne, dass allein das die Gegner in der gegenüberliegenden Kabine in die Flucht geschlagen haben muss. Jennifer Lopez und Pitbull wirkten sich jedenfalls nicht als gleichwertig Testosteron steigerndes Mittel für die Seleção aus.

Die sonnenbebrillten Kicker gröhlen in Berlin den Schlager-Dance-Hit genauso mit wie die vom Erfolg des Teams bekifften Massen. Helene Fischer muss sich wie die Königin von Deutschland gefühlt haben. Sie lässt die Menschen tanzen, sie gibt den Soundtrack für das fleißige Wirtschaftsmusterländle vor, das die Schuldenbremse hat und nun auch noch Fußballweltmeister ist. Helene Fischer hat es geschafft.

Heute, am 05. August, wird die in Sibirien geborene Schlager-Chanteuse 30. Wir gratulieren aber nicht nur zur dritten Null, sondern vor allem auch zum Maxi-Erfolg in den Charts. Wie keine andere Musikerin in den letzten Jahren (da kann nicht einmal Andrea Berg mithalten, „Atlantis“ hin oder her) beherrscht die „coolste Frau Deutschlands“ (BILD) die Verkaufslisten. Seit Monaten hält sich ihr Album „Farbenspiel“ in den oberen Rängen der deutschen Albumcharts, nur noch getoppt von der in Dauerrotation laufenden Single „Atemlos durch die Nacht“.

Zur Erfolgsgeschichte der Sängerin gehört natürlich auch der zweifelhafte Ruf, von einem gerissenen Management zur Marke aufgebaut worden zu sein. In den ersten Jahren ihrer Karriere stolzierte sie noch recht unschuldig und hochgeschlossen über die Bühnen des Landes, bevor sie anfing, sich lasziver zu kleiden. Interviews gibt sie nur selten und wenn doch, dann höchstens als Werbemaßnahme.



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