Die neue Blondie „Panic Of Girls“ im Song-Countdown: Hentschel über „Mother“


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Am Anfang, wenn der Sequencer brutzelt und die Orchester-Samples tuschen, könnte man glauben, dass einem hier gleich eine Eighties-Nineties-Tussi ins Gesicht springt – aber es ist natürlich Debbie Harry, die ewige Eisprinzessin. Und sie springt nicht, sie schreitet, im Strut-Rhythmus, der sofort an die besten Blondie-Zeiten erinnert: Irgendwie geht es hier um zwielichtige Geschäfte, um Leder bei Nacht, um Ödipus- oder Mutterkomplexe. „Mother’s left the building“, verkündet sie im Refrain, den man schon beim zweiten Mal mitsingen kann. Schamlos eingängiger Disco-Rock ist diese erste Single von „Panic Of Girls“, die ganze Platte in drei Minuten gegossen. Die man sofort wiederhören muss, sobald sie vorüber sind. Komm zurück, Mama!

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