Eels: Album im August. Live-Termine im September.


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Drei Alben in knapp einem Jahr – das muss man Mr. E erst einmal nachmachen. Mit „Tomorrow Morning“ wird Mark Oliver Everett jedenfalls schon am 20. August seine Trilogie vervollständigen, die mit dem rauen „Hombro Lobo“ anfing (was er im Interview seine „horny werewolf record“ nannte) und mit dem reduzierten, tieftraurigen „End Times“ (das er damals sein „Electro-Shock Blues der Trennungsalben“ nannte) weitergefĂĽhrt wurde.Oder, wie er es nun beschreibt: „Hombre Lobo“ habe das „Davor“ behandelt, den „Hunger, mit dem alles begonnen hat“. Auf „End Times“ sei es dann um das „Danach“ gegangen und, „wie man mit den Nachwirkungen fertig wird“. Auf „Tomorrow Morning“ ginge es nun um „Erlösung“, um „eine neue Chance und ein neues GlĂĽck. Das ErblĂĽhen neuer Möglichkeiten. Die ErfĂĽllung der Hoffnung, die nie ganz gestorben war.“

Musikalisch ginge es auch diesmal wieder in eine andere Richtung. Es klingt fast, als wĂĽrden die Eels nun Postal Service nacheifern: „Es ist ein sehr elektronisches Album – mit Sounds, die man normalerweise eher einer kalten Musik zuschreiben wĂĽrde.“ Aber er habe mit diesen Mitteln eben ein „warmes Album“ machen wollen, dass „elektronische Instrumente benutzt, um die Freude zu besingen, die er gerade in seinem Leben verspĂĽrt.“

Neben dem dafĂĽr notwendigen Computerequipment verlässt sich Everett dabei auf alte und neue Mitstreiter. Bassist und Keyboarder Koool G Murder ist wieder dabei, ebenso Knuckles an den Percussions und Drums. Neu dabei ist der The Amy Davies Choir and Tomorrow Morning Orchestra. Da wundert es nicht, dass Everett sagt: „Da passiert so einiges in diesen Songs.“ GroĂźe Freude dĂĽrfte die Tatsache bereiten, dass die Eels das Album auch betouren werden, was ja bei dem Herren beinahe selten geworden ist. Gleich drei Daten gibt’s in Deutschland.

07.09. Hamburg, Grosse Freiheit
10.09. Berlin, Astra
11.09. MĂĽnchen, Theaterfabrik

Der Vorverkauf startet morgen. Kleiner Tipp: Schnell sein.



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