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Eels: Verlosung von und Rezension zu „Tomorrow Morning“


Drei Alben in knapp einem Jahr – das muss man Mr. E erst einmal nachmachen. Mit „Tomorrow Morning“ wird Mark Oliver Everett jedenfalls am Freitag seine Trilogie vervollständigen, die mit dem rauen „Hombro Lobo“ anfing (was er im Interview seine „horny werewolf record“ nannte) und mit dem reduzierten, tieftraurigen „End Times“ (das er damals sein „Electro-Shock Blues der Trennungsalben“ nannte) weitergeführt wurde.

Oder, wie er es nun beschreibt: „Hombre Lobo“ habe das „Davor“ behandelt, den „Hunger, mit dem alles begonnen hat“. Auf „End Times“ sei es dann um das „Danach“ gegangen und, „wie man mit den Nachwirkungen fertig wird“. Auf „Tomorrow Morning“ ginge es nun um „Erlösung“, um „eine neue Chance und ein neues Glück. Das Erblühen neuer Möglichkeiten. Die Erfüllung der Hoffnung, die nie ganz gestorben war.“

Musikalisch ginge es auch diesmal wieder in eine andere Richtung. Es klingt fast, als würden die Eels nun Postal Service nacheifern: „Es ist ein sehr elektronisches Album – mit Sounds, die man normalerweise eher einer kalten Musik zuschreiben würde.“ Aber er habe mit diesen Mitteln eben ein „warmes Album“ machen wollen, dass „elektronische Instrumente benutzt, um die Freude zu besingen, die er gerade in seinem Leben verspürt.“

Der erste Song, den er aus dem Album veröffentlichte, löst diese Ansagen ein, bleibt aber dennoch Eels-Kost im besten Sinne. „Spectacular Girl“ sei ein Lied, über „ein spektakuläres Mädchen, dass du nicht kennst, aber kennen solltest“, verriet er der Website Spinner. Nun gibt es auch den Clip dazu, der in moderner Hollywood-Ästhetik eine Frau zeigt, die ein Doppelleben führt und sich der bebrillten Büro-Grau-Maus zu einer wunderhübschen Profikillerin verwandelt

Neben dem bereits erwähnten Computerequipment, das auf dem neuen Album zum Einsatz kommt, verlässt sich Everett sonst auf alte und neue Mitstreiter. Bassist und Keyboarder Koool G Murder ist wieder dabei, ebenso Knuckles an den Percussions und Drums. Neu dabei ist der The Amy Davies Choir and Tomorrow Morning Orchestra. Da wundert es nicht, dass Everett sagt: „Da passiert so einiges in diesen Songs.“



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