Highlight: Die beste Musik zum Arbeiten, Konzentrieren, Lernen und Studieren

Kooperation

Welthits von Elton John: Diese Songs sind auf dem „Rocketman“-Soundtrack zu hören

350 Millionen verkaufte Tonträger, etliche Platin- und Goldauszeichnungen aus aller Welt, ein verliehener Adelstitel – Elton John hat in seiner mehr als 50-jährigen Karriere Außerordentliches geleistet. Der britische Musiker, dessen Markenzeichen das exzentrische Auftreten mit auffälligen Brillen wurde, verabschiedet sich momentan mit einer ausgedehnten Tour von seinen Fans, im Kino lernen ihn viele jedoch bald von einer ganz persönlichen Seite kennen.

Das Erfolgsrezept

Gemeinsam mit Songtexter Bernie Taupin, den Elton John gleich zu Beginn seiner Karriere im Jahr 1967 kennenlernte, entstanden die meisten seiner Songs – auch Lieder, die auf dem Soundtrack von „Rocketman“ vertreten sind, stammen aus der Feder des kreativen Duos. Welche Rolle einige der größten Hits in Elton Johns Leben spielten, erfahren Sie hier.

„Rocketman“ – Soundtrack auf Amazon.de kaufen

The Bitch Is Back

„The Bitch Is Back“ ist der Opener des Soundtracks zum Film „Rocketman”. Es ist zwar nicht einer der ersten Songs, den Elton John und Bernie Taupin gemeinsam geschrieben haben, allerdings ist das Stück vom 1974 erschienenen Album „Caribou” charakteristisch für Elton Johns bewegte und faszinierende Karriere. Der Text parodiert unter anderem den ausufernden Lebensstil, den der Musiker seit seinem Durchbruch führte.

Eat meat on a Friday, that’s all right
Even like steak on a Saturday night
I can bitch the best at your social do’s
I get high in the evening sniffing pots of glue

Your Song

„Your Song“ gilt unter Kritikern als einer der wichtigsten Songs in Elton Johns Karriere, trug er doch maßgeblich zum weltweiten Erfolg des Künstlers bei. Das erste Album „Empty Sky“, das Ende der Sechziger erschienen war, hatte weder die Erwartungen des Musikers noch die der Plattenfirma erfüllt. Trotzdem gab es eine weitere Chance für den jungen Künstler – die zweite Single „Your Song“ vom Album „Elton John“ machte den Musiker schlagartig zu einem gefeierten Star. Er landete sowohl in den USA als auch in Großbritannien in den Top Ten. Auch hier stammte der Text von Bernie Taupin, der damals erst 17 Jahre alt war und die Lyrics schnell am Küchentisch von Elton Johns Mutter niedergeschrieben hatte.

Rocket Man

Der Song „Rocket Man“, der auch der Filmbiographie seinen Namen gab, erschien 1972 auf dem Album „Honky Château“. Bernie Taupin war gerade mit dem Auto unterwegs, als ihm die erste Strophe des Songs einfiel. Weil er allerdings kein Aufnahmegerät zur Hand hatte, wiederholte er zwei Stunden lang die Worte, bis er sie aufschreiben konnte. Gus Dudgeon produzierte den Song – durch dessen vorherige Zusammenarbeit mit David Bowie hielt sich längere Zeit das Gerücht, dass Elton John den Erfolg von „Space Oddity“ zu kopieren versuchte. Allerdings griffen John und Taupin lediglich das zu jener Zeit beliebte Raumfahrtthema auf: „Rocket Man“ sei von der 1951 erschienenen, gleichnamigen Kurzgeschichte von Ray Bradbury inspiriert worden.

Goodbye Yellow Brick Road

„Goodbye Yellow Brick Road“ ist ein Song vom gleichnamigen Doppelalbum, das 1973 erschienen ist. Der Titel bezieht sich auf die gelbe Backsteinstraße, die in „Der Zauberer von Oz“ in die verheißungsvolle Smaragdstadt führt. Am Ende der Straße erwarten die Protagonisten Antworten und große Fantasien – auch der Film lebt von zum Teil fantastischen Szenen und mitreißenden Musikmomenten. Der von Bernie Taupin verfasste Songtext spiegelt den Wunsch wider, zu simpleren Zeiten zurückzukehren. 1973 hatten sowohl Elton John als auch sein kreativer Partner bereits viele Vorzüge des Showbusiness auskosten können – der von Kritikern als einer der größten Hits betitelte Song drückt den Wunsch aus, Ruhe zu finden und zu den eigenen Wurzeln zurückzukehren.

Tiny Dancer

Zu seiner Veröffentlichung im Jahr 1971 war der gut sechsminütige Song vom Album „Madman Across the Water“ noch kein Hit – erst später erkannten Fans das enorme Potenzial von „Tiny Dancer“. Spätestens mit der berühmten Bus-Szene im 2000 erschienenen Film „Almost Famous“ erfuhr das Lied, dessen Songtext ebenfalls von Bernie Taupin stammt, abermals große Aufmerksamkeit. Der Songschreiber bezieht sich darin auf die Erfahrungen, die er während seines ersten Besuchs in den USA gemacht hatte. Insbesondere die kalifornischen Frauen waren ihm im Gedächtnis geblieben. „Sie bemutterten dich und schliefen mit dir. Es war die perfekte ödipale Erfahrung.”

Songs und Soundtrack zum Film „Rocketman“

Rock-Fantasy „Rocketman“, die am 30.05.2019 in den deutschen Kinos startet, beleuchtet die wichtigsten Momente in der Karriere der britischen Pop-Legende. Schauspieler Taron Egerton spielt die Hauptrolle und singt in dem Musikfilm auch die neu aufgenommenen Hits des Künstlers.

Die komplette Tracklist vom „Rocketman”-Soundtrack

Elton John – „Rocketman“: Soundtrack (Tracklist)

  • 1. The Bitch Is Back
  • 2. I Want Love
  • 3. Saturday Night’s Alright (For Fighting)
  • 4. Thank You For All Your Loving
  • 5. Border Song
  • 6. Rock And Roll Madonna
  • 7. Your Song
  • 8. Amoreena
  • 9. Crocodile Rock
  • 10. Tiny Dancer
  • 11. Take Me To The Pilot
  • 12. Hercules
  • 13. Don’t Go Breaking My Heart
  • 14. Honky Cat
  • 15. Pinball Wizard
  • 16. Rocket Man
  • 17. Bennie And The Jets
  • 18. Don’t Let The Sun Go Down On Me
  • 19. Sorry Seems To Be The Hardest Word
  • 20. Goodbye Yellow Brick Road
  • 21. I’m Still Standing
  • 22. (I’m Gonna) Love Me Again
„Rocketman“ hier bei Amazon bestellen
Virgin (Universal Music)

Schon
Tickets?

Elton John: auf Kokain ein Konzert der Rolling Stones an sich gerissen und Dylan für einen Gärtner gehalten

Kurz vor Veröffentlichung seiner Autobiografie „Me“ kommen einige unterhaltsame Anekdoten aus dem Leben Elton Johns an Tageslicht, die er in dem Buch schildert: So habe der Sänger, bis oben hin voll mit Kokain, ein Konzert der Rolling Stones für sich beschlagnahmt – er wollte nach seinem Gastauftritt die Bühne nicht mehr verlassen. In Colorado durfte Elton zu „Honky Tonk Women“ auf die Bühne, und blieb auch danach on stage. „Die Sache lief gut, also jammte ich einfach bis zum Ende des Sets weiter“, schreibt er. „Ich dachte nicht daran, die Band zu fragen, ob sie überhaupt einen Aushilfs-Keyboarder benötigen.“ Böser…
Weiterlesen
Zur Startseite