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Elton John

Sir Elton Hercules John verkaufte über 250 Millionen Alben, nach den Beatles und Madonna belegt er die oberen Ränge der erfolgreichsten Künstler der Geschichte. Die lange Liste seiner Auszeichnungen beinhaltet unter anderem die Rock and Roll Hall of Fame, den Hollywood Walk of Fame, den „Most Excellent Order of the British Empire“ und die Songwriters Hall of Fame. Sein musikalisches Repertoire umfasst Balladen, Rocksongs sowie gospelartige Blues- und Boogie-Titel. Zu dem erfolgreichen Disneyfilm „König der Löwen“ schrieb er die Titelmusik und erhielt für „Can You Feel The Love Tonight“ 1994 den Oscar.

Elton John wurde 1947 als Reginald Kenneth Dwight geboren. Nach seinem Musikstudium, schon vor Beginn seiner Karriere, schrieb Elton John zusammen mit dem Songtexter Bernie Taupin viele seiner Lieder. Zusammen arbeiteten beide ab 1968 als Songschreiber für den Musikverlag DJM Records. Johns Künstlerkarriere startete jedoch erst 1970 mit seinem zweiten, selbstbetitelten Album, das seinen ersten Hit „Your Song“ beinhaltete.

1976 produzierte Elton John aufgrund des Duett-Erfolges „Don’t Go Breaking My Heart“ mit Kiki Dee hauptsächlich Disco-Musik. In dieser Zeit erlangte er besondere Aufmerksamkeit, weil er als einer der ersten westlichen Künstler in der Sowjetunion auftrat. Im Anschluss daran widmete er sich 1980 seinen berühmten Balladen und landete mit Songs wie „I’m Still Standing“, „Sad Songs“ und „Nikita“ hohe Chartpositionen. Sein soziales Engagement bewies er mit der Wohltätigkeits-Single „That’s What Friends Are For“ zusammen mit Dionne Warwick, Gladys Knight und Stevie Wonder, deren Einnahmen der AIDS-Forschung zu Gute kamen.

Aufgrund seines Drogenkonsums musste sich Elton John 1986 einer Kehlkopfoperation unterziehen, bei der er sein außergewöhnliches Falsett verlor und das Singen neu erlernen musste. Nach einem weiteren Nummer-Eins-Album verabschiedete sich Elton John 1989 von der Bühne, um sich einer Drogen-Kur zu unterziehen, die wie er erklärte, sein Leben gerettet habe.

Erst 1992 meldete sich Elton John mit dem Album „The One“ zurück. Zwei Jahre später komponierte er für den Disney-Film „König der Löwen“ die berühmte Titelmusik und erhielt für die Single „Can You Feel The Love Tonight“ 1994 den Oscar. Zum Tod der englischen Prinzessin Diana textete Elton John seinen Song „Candle In The Wind“ um. Mit über 33 Millionen verkauften Exemplaren wurde die Single zu einer der erfolgreichsten aller Zeiten. Den Erlös spendete Elton John zu wohltätigen Zwecken.

1988 bekannte sich Elton John zu seiner Homosexualität, 2002 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Royal Academy of Music in London verliehen, 2006 wurde Elton John zur „Disney Legende“ erklärt.

Elton John haben wir außerdem gefunden in:

20.07.2021:  Iron Maiden melden sich nach sechs Jahren mit einer neuen Platte zurück. „Senjutsu“ wird am 03. September 2021 erscheinen und hat eine überraschende Spielzeit. in Iron Maiden kündigen neues Album „Senjutsu“ an

15.07.2021:  Dieter Semmelmann, Geschäftsführer Semmel Concerts Entertainment wünscht sich im Gespräch mit der dpa schon im September Konzerte ohne Beschränkungen – für Geimpfte und Genesene. in Veranstalter Semmelmann fordert Konzerte ohne Beschränkungen ab September

30.06.2021:  Metallica pressen „Enter Sandman“ nun auch wieder auf Platte. Die Vinyl-Single erscheint am 20. August deutschlandexklusiv. in Exklusiv für Deutschland: Metallica veröffentlichen Vinyl-Single von „Enter Sandman“

Reviews zu Elton John


  • Elton John - Five Classic Albums (1970-73)

    1970 begann der einzigartige Arbeitsrausch mit „Elton John“ (****), dem „ordentlichen“ Debüt nach „Empty Sky“, und romantischen Trauerkloß-Liedern wunderbarster Güte: „Your Song“, „Take Me To The Pilot“, „The Cage“. Bernie Taupin schrieb für den poetisch unbegabten Klavierspieler die Texte, und allenfalls Will Jennings gelang später mit Steve Winwood ein so kongeniales Zusammenwirken: Die Melodien brauchten […]

  • Elton John & Leon Russell - The Union

    Die Nachricht von der Zusammenarbeit mit Leon Russell verwirrte zunächst die Gemüter. Etwa ein Blues-Album? Einmal mehr ein überflüssiges Back-To-The-Roots-Projekt? Gott bewahre! Doch, ach, welch ein Segen die ersten Pianoakkorde von „If It Wasn’t Bad“ zu hören, das breitgezogene Krähen von Russell, das von Johns akzentuiertem Tenor so wider Erwarten gut ergänzt wird. Wenn die […]

  • Mark Bego - Elton John – Die Story

    Mehr als 50 Biografien über Rock-, Pop-, Country-, Film- und Sonstwas-Stars hat Mark Bego schon geschrieben. Man könnte also sagen: Er kann das. Oder auch: Empathie muss man hier nicht erwarten, sondern Routine, ohne großen Bezug zum Subjekt. Im Falle von Elton John ist die Geschichte allerdings so spannend, dass nicht viel schiefgehen kann. Komplexe, […]

  • Elton John - The Red Piano

    Seit 2004 führt Elton diese Sause im Caesar’s Palace in Las Vegas auf, „home of Celine Dion“, wie er mit mildem Spott ruft. Das Publikum, vom Einarmigen Banditen herübergekommen, hält nicht hinter dem Berg mit Tränen und stehenden Ovationen; man will sich amüsieren. Der füllige Mann im Bratenrock spielt natürlich auf dieser Klaviatur, feiert die […]

  • Elton John - Goodbye Yellow Brick Road

    Bernie Taupins Lyrik umkreist das alte Hollywood, bläst Trübsal über verblassten Glanz, keine Meile entfernt vom Kinks-Epos „Everybody’s In Showbiz“, aber eben auf dem musikalisch bescheideneren Fundament jener zwei oder drei Melodien, die Elton John kennt. Die er aber rhythmisch und harmonisch so zu variieren weiß, dass man meinen könnte, er kenne dutzende. Ein unzweifelhaftes […]

  • Elton John - Goodbye Yellow Brick Road

    Bernie Taupins Lyrik umkreist das alte Hollywood, bläst Trübsal über verblassten Glanz, keine Meile entfernt vom Kinks-Epos „Everybody’s In Showbiz“, aber eben auf dem musikalisch bescheideneren Fundament jener zwei oder drei Melodien, die Elton John kennt. Die er aber rhythmisch und harmonisch so zu variieren weiß, dass man meinen könnte, er kenne dutzende. Ein unzweifelhaftes […]

  • Elton John - Elton John (Deluxe Edition)

    Nur mal zur Erinnerung: 1970 veröffentlichte Neil Young „After The Gold Rush“, Van Morrison „Moondance“, James Taylor „Sweet Baby James“ und Randy Newman „12 Songs“. Joni Mitchell konsolidierte ihren Ruhm als grenzenlos talentierte Kollegin mit „Ladies Of The Canyon“. Bob Dylan rehabilitierte sich nach „Self Portrait“ mit „New Morning“. Mit neuen, ziemlich erfolgreichen Song-Kollektionen konnten […]

  • Elton John - Elton At 60: Live At Madison Square Garden

    Auf vielfachen Wunsch: das Geburtstagskonzert vom 25. März 2007, zugleich Eltons 60. Auftritt im Madison Square Garden, im Publikum sieht man die Gesichter von Bill Clinton und Jon Bon Jovi; Whoopie Goldberg und Robin Williams gratulieren, was ein wenig darauf verweist, dass der Musiker offenbar zum komödiantischen Rollenfach gerechnet wird. Auch der verhaltene Bernie Taupin […]

  • Elton John - Captain Fantastic & The Brown Dirt Cowboy

    Eltons letzte große Platte, ein wüst fabuliertes, opulentes Spektakel, ebenso überkandidelt wie grandios. Dazu sämtliche Stücke noch einmal in der Live-Version aus dem Wembley Stadium, Juni 1975. „Captain Fantastic“ ist (trotz noch blöderem Titel) nicht so berühmt wie die früheren Konzept-Werke „Tumbleweed Connection“ unti „Goodbye Yellow Brick Road“, war damals aber ein Nr. 1-Album und […]

  • Elton John - The One

    Nicht nur die Gestaltung von Eltons Busenfreund Gianni Versace geriet etwas renaissancehaft, auch die Balladen tendieren ins Hymnische und Üppige. Der Produzent Chris Thomas beförderte diese Entwicklung zweifellos. Neben den programmierten Maschinen tendiert Eltons Klavierspiel ins Bruce-Hornby-hafte, greift Pino Palladino in den Bass, und bei „Runaway Train“ schmeichelt Slowhand Clapton mit seiner Gitarre. Das synthetische […]

  • Elton John - Too Low For Zero

    Nach desaströsen Jahren eine der besten Antworten aller Zeiten: „I’m Still Standing“. Elton besann sich auf schlanken Rock’n’Roll und die alten Kumpel Dee Murray, Nigel Olsson und Davey Johnstone. Auch die hübsche Ballade ,4 Guess That’s Why They Call It The Blues“ und das etwas tumbe „Kiss The Bride“ wurden Hits, doch die Kritik nahm […]

  • Elton John - Blue Moves

    Captain Fantastic hatte die Bodenhaftung verloren und sich in König Koks verwandelt. Noch einmal ein Doppel-Album, jetzt aber prätentiös, überambitioniert und ohne Vergnügen. Mal spielt das London Symphony Orchestra in geblähten Stücken, dann blasen die Brecker-Brüder alles weg, schließlich versucht sich Elton als „Boogie Pilgrim“ mit Background-Gegospel. Auch Taupin drehte mit „If There’s A God […]

  • Elton John - A Single Man

    (1978) An dieser trostlosen Platte des Übergangs (in die Disco-Hölle) war Bernie Taupin nicht beteiligt. Gary Osborne (kein Brandy) versuchte sein Bestes, scheiterte aber mit Krampf wie „Shine On Through“ und „Madness“. Zudem schien Elton diese Texte nicht so singen zu können wie Bernies vertraute Lyrik. Aber auch seine Musik ist unter dem alten Niveau, […]

  • Elton John - Breaking Hearts

    Elton schätzt dieses Album nicht ohne Grund: Zwar hatten die Achtziger ihre Spuren hinterlassen, man musizierte auf Montserrat – doch waren die abonnierten Musiker und Bernie Taupin in guter Form. „Passengers“ ist eine originellere Single als das bekannte „Sad Songs (Say So Much)“ , und die besseren Songs versuppen leider in der glatten Produktion.

  • Elton John - The Big Picture

    Gerade hatte er das Album dem ermordeten Gianni Versace gewidmet, da rauschte Diana Spencer in einen Pariser Tunnel. Mit der Prinzessin war Elton selbstverständlich befreundet, und so schrieb Bernie für die Totenfeier „Candle In The Wind“ auf die Englische Rose um. Auch auf „The Big Picture“ gibt es ein Lied, das geeignet gewesen wäre: „The […]

  • Elton John - Honky Chateau

    Eine ähnlich kackfarbene Cover-Aufmachung und Pappen-Konsistenz wie bei „Tumbleweed“, aber mehr Spaß: Elton hatte sich mit seiner Kern-Besetzung und Produzent Gus Dudgeon in eine französische Villa eingemietet (es gibt herrliche Filmaufnahmen von den Tagen auf dem Land), und die Langhaarigen (außer Elton) spielten wie entfesselt. Honk, honk: Neben dem Boogie „Honky Cat“ bestechen auch „Mellow“, […]

  • Elton John - Madman Across The Water

    Wie groß dieses fast vergessene Album wirklich ist, zeigte sich 2001 in Cameron Crowes Film „Almost Famous“, als Stillwater im Tourbus „Tiny Dancer“ schmettern – eine Melodie für die Insel, fürwahr. Und davon hat’s auf dem düsteren, wiederum von Paul Buckmasters Streicher-Arrangements dominierten Werk jede Menge: den dramatischen „Levon“, das expressionistische „Razor Face“ mit französischen […]

  • Elton John - 11-17-70

    In den USA stieg „Elton John“ allmählich in der Hitparade und machte Johns Anwesenheit in den Staaten erforderlich. „Tumbleweed Connection “ war schon aufgenommen, als Elton mit den Sidekicks Dee Murray und Nigel Olsson dieses Radio-Konzert in New York gab. Es mangelte hörbar an Material: Neben fünf eigenen Kompositionen gibt es ein scheußliches „Honky Tonk […]

  • Elton John - Tumbleweed Connection

    Das erste Großund Konzeptwerk: Elton und Bernie erkunden den Wilden Westen – wie ihn der Engländer sieht. Eine doppelte Unmöglichkeit, und doch schrieb Taupin bewegende Genre-Texte, und John gelangen ohne Anbiederung an Country Music glänzende Anverwandlungen ans Sujet: „Talking Old Soldiers“, „Country Comfort“, „Amoreena“, „Burn Down The Mussion“ und Lesley Duncans schlichter „Love Song“. Auch […]

  • Elton John - Elton John

    Taupins gelegentlich verstiegene Lyrics kontrastiert der Mann am Klavier mit zuckersüßen Melodien, klassisch geschulter Kompositionsraffinesse und nicht zuletzt Paul Buckmasters barocker Orchesterpracht – pompös, nie aber schwülstig. Nicht aller Glanz ist echt, „Vbur Song“ schmilzt gefühlig, und „Take Me To The Pilot“ rockt schwerfällig. Großtaten wie das schwelgerische „Sixty Years On“ mit avantgardistischem, gleich einem […]



Elton John tritt als Co-Host beim Livestream-Event „YouTube Pride 2021“ auf

Anlässlich des „Pride Month“, der jeden Juni stattfindet und die Vielfalt und Errungenschaften der LGBTQI+ Community zelebriert, hat YouTube ein gigantisches Livestream-Event angekündigt: „YouTube Pride 2021“. Fünf Stunden soll die digital übertragene Party dauern, die von insgesamt sieben Moderator:innen ausgerichtet wird – bei einem von ihnen handelt es sich auch um Superstar Elton John, wie nun offiziell von YouTube bestätigt wurde. Mit dabei: Demi Lovato, Olly Alexander, Trixie Mattel, Daniel Howell und Mawaan Rizwan Gemeinsam mit seinem Ehemann David Furnish schließt sich der Musiker somit einer Reihe von bereits bestätigten Acts an, darunter Sängerin Demi Lovato, Years & Years-Frontmann Olly…
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