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Blackout Tuesday

Eric Pfeils Pop-Tagebuch: Christian Regenbogen an der Trance-Theke

Folge 107

Gestern war ich in München. Da geht’s vielleicht popkulturmäßig ab!
Nein, stimmt nicht, aber irgendwie will ich einfach meinen gestrigen München-Aufenthalt für diesen Text nicht unverwurstet lassen. Anlass der Reise war ein Treffen mit Udo Lindenberg, der Gerüchten zufolge demnächst 70 Jahre alt wird. Über diese Begegnung kann ich aber an dieser Stelle leider nichts schreiben, weil sie erst demnächst im Blatt Ihres Vertrauens dokumentiert werden wird.

Eigentlich sind meine Aufenthalte in München immer gleich: Ich freue mich an der Stadt, die ich – anders als viele unsensible Preußen – sehr gerne mag und trinke viel Bier. Womöglich begründet Letzteres ja Ersteres.

Mein Absackgetränk an der Hotelbar wurde leider von einer ekligen Trance-Version von Chris Isaaks großartigem „Wicked Game“ begleitet, die bald in eine eklige Trance-Version von Feists auch nicht gänzlich ungroßartigem „Limit To Your Love“ überging. Es gibt wirklich keinen Grund, so etwas laufenzulassen.

In einer Woche bin ich schon wieder in München. Dann werde ich dort auftreten. Im Valentin-Musäum, wo ich – wie ich finde – irgendwie hingehöre. Ich werde dann wieder viel Bier trinken und die Stadt schön finden.

***

Vor ein paar Tagen ging ich mal wieder ins Schallplattengeschäft.
Ich suchte das Byrds-Album „The Notorious Byrd Brothers“, aber natürlich war „The Notorious Byrd Brothers“ nicht vorrätig.
Während ich also, mehr aus Langeweile denn aus Forscherdrang, durch die Fächer blätterte, nahm der Ladenbesitzer einen Anruf entgegen.
„Ach Jürgen … das ist ja … och, gut soweit … ja, immer noch. … Ja, ich hab grad mal wieder ne große Sammlung angekauft. … Ja, in den USA war ich auch grad wieder … ja, ich hab ein paar schöne Sachen mitgebracht … viel Country. … Ja klar rufen auch immer noch Leute an, die Platten verkaufen wollen, aber das ist in der Regel schrecklich. Immer dasselbe: Modern Talking, James Last, Alan Parsons.“



007-Ranking: Alle James-Bond-Songs inklusive Billie Eilishs „No Time To Die“

Follow @sassanniasseri Mit „No Time To Die“ veröffentlicht Billie Eilish den Song zum 25. Bond-Film „No Time To Die“. ROLLING STONE hat die 26 wichtigsten James-Bond-Songs ab 1963 gelistet. Das Ranking: 26. Madonna: „Die Another Day“ https://www.youtube.com/watch?v=VlbaJA7aO9M Gute Bond-Songs leben von der Balance zwischen Orchester und Pop. Madonna aber setzte sich gegenüber den Filmproduzenten durch und nahm mit ihrem Produzenten Mirwais ein rein elektronisches Stück auf. Es klingt wahlweise nach Vorstadt-Disco oder Singen in den Blasebalg. 25. Alicia Keys und Jack White: „Another Way To Die“ https://www.youtube.com/watch?v=hM5UJvnbbuY Ein „Die“ im Titel macht halt noch keinen guten Bond-Song. Jack Whites Stimme ist…
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