Ermittlungen gegen den früheren Prinz Andrew weiten sich auf sexuelle Vergehen aus

„Amtsmissbrauch ist ein Verbrechen, das viele Formen annehmen kann – das macht diese Ermittlung komplex“, teilt die Polizei in einem neuen Statement nach der Verhaftung von Andrew Mountbatten-Windsor mit.

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Die britische Polizei ermittelt Berichten zufolge wegen sexueller Vergehen gegen Andrew Mountbatten-Windsorim Anschluss an die Verhaftung des früheren Royals im Februar.

Mountbatten-Windsor, ehemals Prinz Andrew und Bruder von König Charles, wurde unter dem Verdacht des Amtsmissbrauchs festgenommen, nachdem die kurz zuvor veröffentlichten Epstein-Akten neue Enthüllungen gebracht hatten.

Die genaue Natur des Vorwurfs wurde nicht offengelegt, doch Berichten zufolge steht der Vorwurf im Zusammenhang mit Handelsberichten, die Mountbatten-Windsor 2010 in seiner Funktion als britischer Handelsbeauftragter an Jeffrey Epstein übermittelt haben soll.

Ermittlungen nun auch wegen sexueller Vergehen

Die BBC berichtet nun, dass sich die Ermittlungen auf Vorwürfe sexueller Vergehen ausgeweitet haben. Dazu gehört ein Bericht, wonach Epstein 2010 eine nicht-britische Frau in die Residenz des früheren Prinzen, Royal Lodge, geschickt haben soll. Die Polizei habe bereits Kontakt zu der Frau und ihren Anwälten aufgenommen.

„Wir ermutigen jeden, der Informationen hat, sich bei uns zu melden“, erklärte Oliver Wright, stellvertretender Polizeichef der Thames Valley Police. „Amtsmissbrauch ist ein Verbrechen, das viele Formen annehmen kann – das macht diese Ermittlung komplex. Es gibt eine Reihe von Aspekten des mutmaßlichen Fehlverhaltens, die derzeit untersucht werden.“

Die Polizei hat Mountbatten-Windsor bislang nicht offiziell als Verdächtigen benannt und bezeichnete ihn zum Zeitpunkt seiner Verhaftung im Februar lediglich als „einen Mann in seinen Sechzigern“. Der frühere Prinz, dem König Charles sämtliche royalen Titel entzogen hat, weist alle Vorwürfe zurück.

Daniel Kreps schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil